Stipendiaten der Kunststiftung bloggen über ihren Aufenthalt in Indien und Brasilien

Ziegenbalgstatue | Foto: Rekha Vijayashankar
Kunststiftung Sachsen-Anhalt | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt vergibt jährlich internationale Arbeitsstipendien, um den Künstlern aus Sachsen-Anhalt die Begegnung mit der Kunst und Kultur anderer Länder zu ermöglichen. Ihre künstlerische Entwicklung soll gefördert und ihre Etablierung in weltweite Kunstnetzwerke erleichtert werden. Dabei kooperiert die Stiftung mit renommierten Institutionen und Gastkuratoren.

 

So werden die Stipendiaten Jana Reinhardt und Friedrich Hanisch im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Goethe-Institut Salavador-Bahia und der Kunststiftung Sachsen-Anhalt zwei Monate in Salvador-Bahia künstlerisch arbeiten. „Die erste Residenz der Kunststiftung Sachsen-Anhalt erhielt der Künstler Gunther Schumann. Bis heute ist uns diese Zeit in sehr guter Erinnerung. Sprichwörtlich hat Gunther Schumann das größte Kunstwerk aller bisherigen Residentinnen hinterlassen und zwar eine riesige Wand im öffentlichen Raum, die er gemeinsam mit Graffiteiros aus Bahia zu seinem Universum gestaltet hat. Außerdem erstellte er ein Comic Video in dem er eine Figur durch Salvador wandern lässt. Besser und nachhaltiger kann ein internationaler Austausch kaum laufen. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Gast aus Sachsen-Anhalt.“, so Manfred Stoffl, Direktor des Goethe-Instituts Salvador-Bahia.

Jana Reinhardt und Friedrich Hanisch werden während ihres Aufenthalts regelmäßig auf ihrem BrasilienBlog berichten und kleine Podcasts starten.

Fast zeitgleich werden sich die Künstlerin Christine Bergmann und der Künstler Stefan Schwarzer aufgrund einer Förderung durch die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt nach Indien begeben und von dort auf ihrem IndienBlog berichten. Es ist das erste Mal, dass die Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen in Halle und dem Ziegenbalghaus Tharangambadi ein internationales Arbeitsstipendium nach Indien vergibt. Manon Bursian, Direktorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt über das Stipendium: „Im atemberaubenden Tempo entstand in Indien während der letzten beiden Jahrzehnte eine neue Struktur der zeitgenössischen Kunst aus Galerien, Stiftungen, Privatmuseen und Künstler-Gemeinschaften oder -Dörfern. Hauptaugenmerk dieses Stipendiums liegt auf dem Aufenthalt im ländlichen Raum von Tharangambadi und dem Einblick in die südindische Kunstszene in eine Künstler-Gemeinschaft in der tamilischen Landeshauptstadt Chennai. Der Kontrast zwischen dem ländlichen und urbanen Raum sowie das Verhältnis von Tradition und Umbruch bietet großen künstlerischen Stoff.“

Das internationale Stipendiaten-Programm ist eines der wichtigsten Fördersäulen der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt. Bisher wurden Arbeitsstipendien für Aufenthalte in Istanbul, Paris, Tokio, Bangkok, Shanghai, Salvador Bahia, Kaliningrad, Jerewan, Tel Aviv, Los Angeles, St. Petersburg und New York vergeben. Im Herbst wird das internationale Stipendium für einen Aufenthalt im Sommer 2020 in Los Angeles ausgeschrieben.

Beitrag Teilen

Zurück