Zurück in Jerewan: Künstler aus Sachsen-Anhalt in Armenien

Kunststiftung | Kunst & Kultur
von hallelife.de | Redaktion

Wiebke Wilms, Stipendiatin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt, und der Künstler Thomas Kirchner waren bereits im Sommer 2018 in Armenien. Wiebke Wilms Aufenthalt wurde mit einem Stipendium der Kunststiftung und der Unterstützung des Auswärtigen Amtes gefördert.

Die Ergebnisse aus ihrem Stipendium und die in Zusammenarbeit mit Thomas Kirchner entstandenen Arbeiten werden in der Ausstellung aspects of impacts im Mai 2019 in der Deutschen Botschaft in Armenien umfassend präsentiert. „Armenien erleben wir als ein Land mit beeindruckender Natur und offener Herzlichkeit der Menschen, denen wir begegnen. Die Auseinandersetzung mit den außergewöhnlichen Drachensteinen – Vishaps – lässt uns hier eine Verbindung suchen zwischen jenen jahrtausendealten kulturellen Hinterlassenschaften und dem Armenien, wie wir es heute erleben. Hierin verbirgt sich eine leise Ahnung was Zeit bedeutet und lässt uns fragen, was bei allem Wandel bestand hat.“ Wiebke Wilms und Thomas Kirchner. Die Arbeiten lassen Verbindungen zu Armeniens reicher Kultur und Momenten des Wandels anklingen. Ein zentrales Motiv stellt dabei der Umgang mit der Ressource Wasser und ihren Wert innerhalb der Gesellschaft dar. Die Ausstellungseröffnung findet am Tag der offenen Tür der Deutschen Botschaft am 24. Mai 2019 statt. Beide Künstler werden anwesend sein. Ebenso wird ein Impulsworkshop Einblicke in die Arbeitsweise der Künstler geben und die Besucher zum Mitmachen einladen. https://eriwan.diplo.de/

Im Rahmen der ART Week geben Wiebke Wilms und Thomas Kirchner am 26. Mai 2019 einen Artist Talk im Goethezentrum Eriwan zu ihrer künstlerischen Arbeit und den Ergebnissen des Armenienstipendiums 2018. http://goethe-zentrum.am

Die Reise geht danach nach Sisian. Dort werden beide am 28. Mai 2019 in der Malschule einen besonderen Workshop zur Methode der erweiterten Collage mit Interessierten durchführen. Die Collage als Mittel einer künstlerischen Ausdrucksform, nutzen die Teilnehmenden des Workshops, um Fotografien und Zeichnungen sowie gebastelte Modelle für die Erstellung ungewöhnlicher Bildwelten nutzen. Auf diese Weise entstehen visuelle Verknüpfungen der Geschichten ferner Vergangenheit, als auch Erzählungen über die Familien oder relevante persönliche Erlebnisse.

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