12.07.2016, 08:19 Uhr von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum

Drittes US-Patent für Fetalchirurgen Prof. Michael Tchirikov von der Universitätsmedizin Halle (Saale)

Prof. Dr. Michael Tchirikov, Direktor der halleschen Universitäts- und Poliklinik für Geburtshilfe und Pränatalmedizin, Zentrum für Fetalchirurige, beschäftigt sich seit 1995 intensiv mit dem Thema der Fetalchirurgie – auch in der Forschung.

Das Ziel der Fachrichtung ist es, das gesunde fetale Überleben zu ermöglichen und eventuell verbleibende Schäden zu minimieren, um damit ein normales Leben zu gewährleisten. „Hierzu ist es unerlässlich, die Methoden der modernen Medizin mit weiterführenden Innovationen stetig zu verbessern“, sagt Prof Tchirikov. Für seine Entwicklungen hat er innerhalb kurzer Zeit bereits mehrere Patente erhalten: Jüngst das dritte US-Patent für einen Ballonkatheter für die Behandlung der Urethralklappen (Harnröhrenklappen) eines Kindes noch im Mutterleib.

 

Zuvor hatte er in diesem Jahr  für sein sogenanntes „Double Bubble“-Ballonkathetersystem Patente in den USA sowie in Europa erteilt bekommen. Das System wird verwendet, um Einstichstellen in Hohlorganen oder perkutanen System zu verschließen. Der Katheter kann über die Pränatalmedizin hinaus auch in der Palliativmedizin verwendet werden. Prof. Tchirikov ist damit aktuell der einzige Mediziner an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit dieser Anzahl an Patenten.

 

Bei sogenannten suprapubischen Obstruktionen, das heißt einer Verengung der Harnröhre beim Fetus, wird im Zentrum für Fetalchirurgie mit Laser-Technik die verengte Stelle der Urethra noch im Mutterleib geöffnet. Die alte Methode, die Implantation eines sogenannten „Pig-tail“-Katheters, wird deutlich seltener angeboten, weil der Fetus in der Lage ist, den Katheter selbst aus der Harnblase herauszuziehen. Mit dem neuen verbesserten Katheter mit einem Ballon an dem Ende, das in der Harnblase des Babys verbleibt, wird die Lageveränderung des Katheters und somit auch eine Unterentwicklung der fetalen Harnblase vermieden.

 

Ein weiteres US-Patent hat Prof. Tchirikov im Jahr 2015 für die Entwicklung einer hypotonischen wässrigen Zusammensetzung erhalten, die hauptsächlich als Fruchtwasser-Ersatz im Falle eines vorzeitigen Blasensprungs Verwendung findet. Dadurch kann ermöglicht werden, in den meisten Fällen die extreme Frühgeburt (vor der 28. Schwangerschaftswoche) zu verhindern.

 

Die von Prof. Tchirikov entwickelte neue Methode der kontinuierlichen Amnioninfusion über ein unter der Haut implantiertes Portsystem ermöglicht eine kontinuierliche Gabe der Fruchtwasser-Ersatzlösung nach dem vorzeitigen Blasensprung. Der Lavage-Effekt verhindert den Befall des Feten und der Amnionhöhle mit Bakterien, reduziert die inflammatorisch-systemische Reaktion und verbessert damit das neonatale Ergebnis, wie Prof. Tchirikov 2013 im Journal of Perinatal Medicine publizierte. Kurz zusammengefasst besteht die Methode aus der Implantation eines sehr dünnen Katheters (<0,6 mm Durchmesser) unter Sonografie in die Amnionhöhle. Der Katheter wird mit einer kleinen Titan-Kapsel verbunden, die unter der Haut implantiert wird. Über die Kapsel kann das künstliche Fruchtwasser kontinuierlich über den Katheter verabreicht werden. Nach einigen Anwendungen stellte sich heraus, dass der USA-Katheter aus der Gebärmutter oft herausrutschte, sodass kein „flush out“-Effekt erreicht werden konnte. Dieser ist aber nötig, um schädigende Substanzen aus der Gebärmutter zu entfernen. Deshalb wurde der Katheter mit einem Anker-System nach dem von Prof. Tchirikov selbst erneut überarbeiteten Katheter-Muster von einer Firma aus Essen weiterentwickelt.

 

Im Jahr 2015 erhielt  Prof. Tchirikov zudem im Ausland einen Forschungsauftrag für die kontinuierliche Amnioinfusion beim vorzeitigen Blasensprung und Fruchtwassermangel (Amhydramnion) bei Patientinnen zwischen der 22. und 28. Schwangerschaftswoche für eine internationale prospektiv randomisierte multizentrische Studie, die bereits in fünf Ländern begonnen wurde. Bis Ende 2017 soll die Rekrutierung der Patientinnen abgeschlossen sein. „Dann ist es möglich, über sichere Vorteile der Methode zu sprechen“, sagt Prof. Tchirikov.

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18.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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12.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Aus Anlass des Welt-Rheuma-Tages führen Mitglieder des Rheumazentrums am Universitätsklinikum Halle (Saale) am Freitag, 20. Oktober 2017, eine Informationsveranstaltung für Patientinnen und Patienten durch. 

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09.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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05.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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04.10.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Immer öfter benötigen ältere Menschen eine Narkose. Der medizinische Fortschritt ermöglicht zudem immer komplexere Operationen in hohem Lebensalter. In der Folge nimmt die Zahl derjenigen zu, die in hohem Lebensalter noch operiert werden und eine Narkose benötigen. 

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Das AOK-Kindertheater „Henriettas Reise ins Weltall“ hat am 20. September 2017 in der Oper in Halle gastiert. Die Grundschülerin Henrietta ist die Heldin des rund 40-minütigen Theaterstücks. Durch sie erleben Kinder und Pädagogen live, was ein gesundes Kinder- und Familienleben positiv beeinflusst. Das Stück ist zudem Auftakt für das auf Grundschulen ausgerichtete Präventionsprogramm „Henrietta & Co. – Gesundheit spielend lernen“. Marco Tullner, Sachsen-Anhalts Bildungsminister und einer der Schirmherren, lobte das Präventionsprogramm der AOK.

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An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nimmt am 20. September 2017 eines von zwei sachsen-anhaltischen Kompetenzzentren für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin seine Arbeit auf. 

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20.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Akute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Zysten im Bereich der Bauchspeicheldrüse und Krebserkrankungen in diesem Organ haben in den vergangenen Jahren deutlich an Häufigkeit zugenommen. 

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19.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Multiple Sklerose (MS) ist bisher eine unheilbare Krankheit. Um jedoch eines Tages in der Lage zu sein, daran etwas zu ändern, muss mehr Kenntnis darüber herrschen, wodurch sie ausgelöst wird und warum. 

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18.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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1,5 Millionen Kinder haben "Henriettas Reise ins Weltall" bereits gesehen. Das Theater der AOK soll kindgerecht vermitteln, wie ein gesundes Kinder- und Familienleben aussieht. Mit dem Start der neuen Saison erhalten erstmals auch die Lehrer in Sachsen-Anhalt eine anerkannte Fortbildung, um das Thema Gesundheit in den Monaten nach dem Theaterstück in den Schulunterricht zu integrieren. Einer der Schirmherren ist Bildungsminister Marco Tullner. 

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Die AOK Sachsen-Anhalt startet wieder ihr Programm „move & eat & more“ für stark übergewichtige Kinder

Wenn Übergewicht Überhand nimmt, wird es schnell gefährlich für die Gesundheit. „Adipositas“ ist dann die Diagnose – krankhaft fettsüchtig, mehr als nur ein paar Kilos zu viel.

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18.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Für Fans des Halleschen FC lohnt sich am Dienstag, 26. September, ein Besuch bei der AOK in Halle, Robert-Franz-Ring 14.

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An diesem Wochendende geht es in der Stadt rund um das "Weiße Gold", das Salz, welches unsere Stadt zu Größe und Reichtum geführt hat und Halle über die Ländergrenzen hinweg bekannt machte.

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18.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Unter dem Motto "Leben mit Demenz - Antworten auf Fragen rund um das Krankheitsbild“ beteiligt sich die Arbeiterwohlfahrt an der Woche der Demenz vom 18. bis 24. September. AWO Pflegeeinrichtungen laden zum Dialog rund um das Thema Demenz ein. Dabei werden Fragen zum Leben mit einer Demenzerkrankung sowie zu Hilfemöglichkeiten beantwortet.

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15.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

Martha-Maria Halle-Dölau | Gesundheit

Plötzliche Atemnot, Engegefühl in der Brust – das sind typische Symptome von „Asthma bronchiale“. Patienten, die unter diesen Symptomen leiden und deren Angehörige sind herzlich zu einem kostenlosen Patientenvortrag eingeladen.

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Deutschland braucht mehr Ersthelfer, denn die aktuelle Bilanz ist alarmierend: Nur 15 Prozent der Bundesbürger helfen im Ernstfall. Dabei kann Wiederbelebung so einfach sein: „Prüfen. Rufen. Drücken!“ sind drei leicht zu merkende Schritte bei einem Herzstillstand: Reaktion und Atmung checken, Notruf 112 wählen und die Herzdruckmassage sofort beginnen. 

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14.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle | Gesundheit

Die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) hat sich um Ziel gesetzt, die Bevölkerung über Kopf-Hals-Krebs aufzuklären und für die Erkrankung zu sensibilisieren. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktionswoche steht der Mittwoch, 20. September 2017. Patienten, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, sich bei deutschlandweiten Patiententagen über die Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von Kopf-Hals-Tumoren zu informieren.

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12.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

Krebsaktionstag | Gesundheit

Belastungen, Unsicherheiten und Ängste erschweren Betroffenen den Alltag und ihr Umfeld. Die Erkrankung wirft Fragen auf - nicht nur in Bezug auf die aktuellen medizinischen Fortschritte in der Krebsbehandlung, sondern auch zu Nebenwirkungen und Folgen der Therapie. 

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12.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

Expertensprechstunde | Gesundheit

Mit „Schwerbehinderten- und Arbeitsrecht für Krebsbetroffene“, findet am Dienstag, den 19. September 2017, um 16:00 Uhr eine „Expertensprechstunde“ im Veranstaltungsraum, der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG), Paracelsusstraße 23, in Halle (Saale) statt.

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12.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

Selbsthilfe | Gesundheit

Am Montag, den 18. September 2017, um 17 Uhr findet der „Gesprächskreis für Berufsrückkehrer“ im Veranstaltungsraum der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG), Paracelsusstraße 23, in 06114 Halle (Saale) statt. In einem geschützten Rahmen können sich Betroffene bei Fragen rund um Krebserkrankungen im Zusammenhang mit dem beruflichen Wiedereinstieg austauschen und stützen. 

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12.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

Zahnästhetik | Gesundheit

Schöne, weiße Zähne - wer wünscht sie sich nicht? Eine einfache Möglichkeit, die Zähne zu verblenden, sind Veneers. Die Verblendschalen wirken besonders bei verfärbten oder krummen Zähnen Wunder! Veneers schließen Zahnlücken und ersetzen Vollkronen. Allerdings sind die Kosten für die Verblendschalen relativ hoch. 

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11.09.2017 von hallelife.de | Redaktion

26. Fortbildungstag der Ärztekammer | Gesundheit

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