Für eine umfassende medizinische Behandlung im Alter

Kooperationsvertrag Altersmedizin - Foto: Marcus-Andreas Mohr
Universitätsmedizin Halle erweitert | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Die Universitätsmedizin Halle hat sich zum Ziel gesetzt, die medizinische Versorgung von älteren Menschen im südlichen Sachsen-Anhalt zu sichern. Dazu bündelt sie ihre Expertise im Zentrum für Altersmedizin im Südlichen Sachsen-Anhalt (ZASSA). 

Partner dieses Netzwerkes sind unter der Leitung der Universitätsklinik und Poliklinik für Altersmedizin des Universitätsklinikums Halle (Saale) bereits die Klinik für Geriatrie, Carl-von-Basedow-Klinikum am Standort Merseburg und die Klinik für Geriatrie, Carl-von-Basedow-Klinikum aus Querfurt. Im November ist auch das Diakoniekrankenhaus Halle im Rahmen einer feierlichen Vertragsunterzeichnung dem Netzwerk für Altersmedizin beigetreten.

„Mit dem Zentrum für Altersmedizin wollen wir als Universitätsmedizin Halle gemeinsam mit unseren Partnern im südlichen Sachsen-Anhalt für Menschen im Alter eine kontinuierliche und hohe Versorgungsqualität anbieten und umfassende evidenzbasierte Therapiekonzepte für die Patientinnen und Patienten gewährleisten“, betont Prof. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor und Vorsitzen-der des Klinikumsvorstands des Universitätsmedizin Halle. „Wir wünschen uns, dass sich unserem Zentrum für Altersmedizin weitere Kooperationspartner an-schließen und sich gemeinsam mit uns für die Belange und besonderen Bedürfnisse älterer Menschen in der medizinischen Versorgung engagieren.“ 

Der demographische Wandel zeigt sich in Sachsen-Anhalt besonders stark ausgeprägt. Mit einem Durchschnittsalter im Jahr 2020 von annähernd 48 Jahren und 1 Monat, laut Statistischem Bundesamt, leben und wohnen bundesweit in diesem Land die ältesten Einwohnerinnen und Einwohner. Diesem Umstand will die Universitätsmedizin Halle mit dem Ausbau des Netzwerks für Altersmedizin Rechnung tragen und modellhaft für die Region aufzeigen, welche Maß-nahmen für eine altersgerechte medizinische Versorgung im ländlichen Raum möglich sind.

„Wir freuen uns, mit dem Diakoniekrankenhaus einen weiteren wichtigen Partner im ZASSA gewonnen zu haben“, betont Prof. Tino Prell, der Direktor des ZASSA. Eine wesentliche Aufgabe des ZASSA liegt im Management eines Geriatrie-Netzwerkes aus ambulanten und stationären Partnern zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung älterer Menschen. „Wichtige Ziele des ZASSA sind, das gesunde Altern zu fördern, etwa durch Informationen für Betroffene, eine hochwertige standortübergreifende Ausbildung von Fachpersonal, die Etablierung gemeinsamer Behandlungsstandards und die Erschließung neuer Versorgungsstrukturen, wie etwa der Telemedizin“, fährt Prof. Prell fort.

Der Geschäftsführer und Theologische Vorstand des Diakoniekrankenhauses, Christian Beuchel, ergänzt: „Das Diakoniewerk Halle etabliert sich als ein Zent-rum der medizinischen und pflegerischen Versorgung älterer Menschen in Halle. Mit dem Krankenhaus und stationären und ambulanten Pflegeangeboten sowie unserem Medizinischen Versorgungszentrum Poli Reil bieten wir ein brei-tes Spektrum an Leistungen. Innerhalb des zertifizierten alterstraumatologischen Zentrums arbeiten das Diakoniekrankenhaus Halle und das Universitäts-klinikum Halle bereits seit Ende 2019 erfolgreich auf dem Gebiet der Altersmedizin zusammen. Ich freue mich, diese Kooperation mit der Erweiterung des Netzwerkes ZASSA auszubauen und zu vertiefen.“

Das Zentrum für Altersmedizin im Südlichen Sachsen-Anhalt (ZASSA) als Teil der Universitätsmedizin Halle bündelt die Expertise im Bereich der Altersmedizin. Durch das kooperative Netzwerk entstehen Strukturen, die die medizinische Versorgung und Behandlung älterer Menschen im ländlichen Raum sichern und in Zusammenarbeit mit den Partnern mit höchsten Standards behandeln.

 

Die Universitätsmedizin Halle erweitert mit dem Diakoniekrankenhaus Halle im Rahmen einer feierlichen Unterzeichnung des Rahmenvertrags das Zentrum für Altersmedizin im südlichen Sachsen-Anhalt. (v.li.: Dr. Christina Naumann, Dr. Andrea Jäkel, Christian Beuchel, Prof. Tino Prell, Prof. Thomas Moesta, Michal Rhode, Dr. Kathrin Ruschke) Foto: Marcus-Andreas Mohr 

Die Universitätsmedizin Halle versorgt als Maximalversorger mit dem Universitätsklinikum Halle (Saale) medizinisch die Menschen im Südlichen Sachsen-Anhalt. Mit seinem umfassenden diagnostischen und therapeutischen Spektrum ist es eng mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität verbunden. Krankenversorgung, Lehre und patientennahe Forschung sind die drei Säulen, auf denen die universitäre Medizin in Halle ruht.

Das Diakoniekrankenhaus Halle ist ein Basisversorger mit fünf Kliniken und vier Fachzentren mitten im Stadtgebiet von Halle. Das Haus verfügt über 198 Betten und tagesklinische Plätze auf den Gebieten Chirurgie, Innere Medizin, Geriatrie, Intensivmedizin sowie Psychosomatik und Psychotherapie. Zum Unternehmensverbund gehören die Poli Reil als ambulantes Versorgungszent-rum, zwei Altenpflegeeinrichtungen und ein ambulanter Pflegedienst. Das Diakoniekrankenhaus Halle ist akademisches Lehrkrankenhaus sowie Ausbildungsbetrieb der Christlichen Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe.

Das Carl-von-Basedow-Klinikum liegt im Süden Sachsen-Anhalts, inmitten der Metropolregion Halle-Leipzig als einziges Klinikum im Saalekreis. Es ist ein Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 595 Betten und 69 tagesklinischen Behandlungsplätzen. Der Landkreis fungiert als allein-ger Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH. Das Basedow-Klinikum umfasst 17 spezialisierte Kliniken und fünf Funktionsabteilungen an den Standorten Merseburg und Querfurt. Das CvBK ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 1.500 Beschäftigte im Klinikum und den beiden Tochtergesellschaften sorgen für eine exzellente Behandlung unserer Patienten - von der Geburt bis ins hohe Alter.

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