Die richtige Ernährung für gesunde Darmbakterien

Ernährung | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Darmprobleme entwickeln sich zur Volkskrankheit: Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung gehören bei vielen Menschen zum Alltag. Das Bewusstsein für die Darmgesundheit hat in den letzten Jahren jedoch ebenfalls enorm zugenommen. Es ist längst kein Geheimnis mehr, welch wichtige Rolle der Darm für sämtliche Prozesse im Körper spielt - und das man seinen Darmbakterien etwas Aufmerksamkeit schenken sollte.

Die Ernährung ist der Schlüssel zu einem gesunden Darm: Schließlich nimmt alles, was der Mensch zu sich nimmt, den Weg durch dieses Organ. Essen müssen wir sowieso alle regelmäßig - warum dann nicht direkt darmfreundliche Kost? Und das muss nicht einmal umständlich sein, denn Sie können sich beispielsweise auch gesundes Essen liefern lassen - Fast Food muss keinesfalls immer nur aus Kohlenhydraten und Zucker bestehen. Häufig geht es um Verzicht - machen Sie sich jedoch erst einmal bewusst, was für Lebensmittel gut für Ihre Darmbakterien sind. Besonders förderlich sind:

  • Ballaststoffe: Da diese Nahrungsbestandteile schwer verdaulich sind, erreichen sie überhaupt den Dickdarm und die dort siedelnden Bakterien - viele andere Inhaltsstoffe werden schon vorher im Verdauungstrakt zersetzt. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Gemüse wie Kohl und Chicorée sowie Obst und Beeren schmeckt den Darmbakterien besonders gut.

  • Fermentierte Lebensmittel: Einige Lebensmittel fördern als natürliche Probiotika die Darmbakterien aktiv. Dazu gehört Fermentiertes wie Joghurt, Sauerkraut, Miso und Kefir. Wichtig ist jedoch, dass beispielweise Sauerkraut nicht pasteurisiert - also erhitzt - wurde, um es haltbar zu machen.

 

Darüber hinaus sind vor allem eine abwechslungsreiche Ernährung wichtig, um die Vielfalt der Darmbakterien aufrecht zu erhalten, sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Wenn die guten Bakterien aufgrund einseitiger Ernährung einfach nicht satt werden, profitieren die schlechten Bakterien und gewinnen die Überhand im Darm. Dies kann sich in den unterschiedlichsten Bereichen äußern, schließlich ist der Darm auch an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Von Lebensmittelunverträglichkeiten, über Allergien und Verdauungsproblemen bis hin zu Schlafstörungen oder gar Depressionen kann ein Ungleichgewicht der Darmflora viele Beschwerden verursachen. Mehr Informationen zum Zusammenhang von Ernährung, Darmflora und allgemeinem Wohlbefinden erhalten Sie hier. Wenn Darmbeschwerden chronisch werden, ohne dass eine eindeutige körperliche Ursache besteht, spricht man oft von einem Reizdarm. Dieser ist zwar in erster Linie belastend für die Betroffenen und nicht gefährlich, doch durch ständige Entzündungen kann die Darmschleimhaut nachhaltig geschädigt werden. Der Speiseplan sollte daher möglichst darmfreundlich ausgerichtet sein, damit die Darmflora gestärkt wird: Dabei ist bereits der Salat zum Burger ein Schritt in die richtige Richtung.

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