7-Tage-Inzidenz steigt auf 630,92 - 242 Neuinfektionen - 13.311 wieder Genesen - Impf-Fortschritt am 25.11.2021

Stadt Halle | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

In der Stadt Halle (Saale) hat sich die Zahl der Neuinfektionen um 242 (+72) weiter erhöht. Aktuell sind 2.632 (+82) Hallenser infiziert. Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es in Saalestadt 16.319 (+242) infizierte Personen, davon sind 13.311 (+158) wieder genesen.

Krankenhaus:

83 (-10) werden stationär im Krankenhaus behandelt.

  • Intensivstation: 24 (-5)

Die Ampel, die die Situation in den Krankenhäusern beschreibt, steht auf gelb.

Durch die fünf Klinken ist für die Ampel-Farbe gelb folgende Definition festgelegt: „Die Krankenhäuser sind aufgrund von Covid-19-Behandlungen und bedingt durch pandemiebedingte Personalausfälle gezwungen, auch dringliche Behandlungen von Nicht-Covid-19-Patienten erheblich einzuschränken.“

 

7-Tage-Inzidenz:

Die 7-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner steigt auf: 630,92 (+30,16)

 

Alterszuordnung:

Alterszuordnung der heutigen Neuinfektionen (134 weiblich, 108 männlich):

  • Unter 18 Jahre: 93

  • 19 - 29 Jahre: 26

  • 30 - 49 Jahre: 74

  • 50 - 69 Jahre: 37

  • Über 70 Jahre: 12

 

Infektionsquelle:

Ergebnis zu den Infektionsquellen der gestrigen 261 Neuinfektionen:

  • Privates Umfeld: 25 Fälle (9,5 %)

  • Medizinischer Bereich: 3 Fälle (1 %)

  • Gemeinschaftseinrichtungen: 10 Fälle (4 %)

  • offen bleiben: 223 Fälle (85,5 %)

Der Fachbereich Gesundheit konzentriert sich wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen bei den Recherchen auf vulnerable Gruppen (Senioreneinrichtungen, Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, Kitas). Dies betrifft sowohl die Kontaktnachverfolgung als auch die Erfassung des Impfstatus. Insofern sind Inzidenzwerte unterschieden nach Geimpften und Ungeimpften aktuell nicht belastbar. Die Stadt Halle (Saale) verzichtet deshalb auf die Veröffentlichung der Werte.

 

Tote:

376 Personen (+2) sind gestorben

  • am Coronavirus: 140 (+2)

  • mit Virusinfektion: 236 (+/-0)

  • Todesfall-Quote: 2,3 %

 

Sicherheit und Ordnung:

74 Kontrollen insgesamt;

im Einzelnen: 1 Veranstaltung, 2 Fitnessstudios, 9 Parkanlagen und Freizeiteinrichtungen, 8 Gaststätten, 34 Quarantäne-Kontrollen, 3 Teststationen, 5 Einrichtungen der Körperpflege, 12 bekannte Personen-Treffpunkte.

Es wurden keine Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt.

 

(Quelle: Stadt Halle)

Impf-Fortschritt in Halle am 25. November 2021

In der Stadt Halle wurden am gestrigen Mittwoch 2.597 Impfungen durchgeführt.

Insgesamt bisher durchgeführte Impfungen: 357.880 (+2597)

  • Stadt (Impfzentren, mobil): 200.039 (+339)

  • Arztpraxen: 157.841 (+2258)

,davon

Erstimpfungen: 170.085 (+464)

  • Stadt (Impfzentren, mobil): 103.053 (+194)

  • Arztpraxen: 67.032 (+270)

 

Zweitimpfungen: 167.077 (+245)

  • Stadt (Impfzentren, mobil): 92.130 (+33)

  • Arztpraxen: 74.947 (+212)

 

Drittimpfungen: 20.718 (+1888)

  • Stadt (Impfzentren, mobil): 4.856 (+112)

  • Arztpraxen: 15.862 (+1776)

Der Impfstoff von Johnson & Johnson wird nur einmal verimpft; die Impfungen mit diesem Vakzin werden daher den Zweitimpfungen zugerechnet; die empfohlene Boosterung nach einer Johnson-Johnson-Impfung wird als Drittimpfung gezählt.

 

Impfquote bezogen auf Erstimpfungen:

  • Halle: 71,2 %

Impfquote bezogen auf Zweitimpfungen:

  • Halle: 70,0 %

Impfquote bezogen auf Drittimpfungen (Booster):

  • Halle: 8,7 %

Quote bezogen auf die Gesamtbevölkerung

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Corona-Impfungen hat die Stadt Halle (Saale) die Impfangebote des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ausgeweitet.

Zu folgenden Terminen sind ab Samstag, 20. November 2021, Impfungen möglich:

Standort Bergmannstrost *:

  • dienstags, 15 bis 18 Uhr

  • mittwochs, 15 bis 18 Uhr

  • freitags, 15 bis 18 Uhr (Achtung: Termin entfällt am 03.12.2021)

  • samstags, 11 bis 16 Uhr

  • sonntags, 11 bis 16 Uhr (Achtung: nur für Über-70-Jährige, Terminbuchung nötig)

Terminbuchungen immer mittwochs unter: 0345 / 132-7282;

* Wichtiger Hinweis: Aufgrund der erhöhten Anzahl von Erstimpfungen sind einige Termine bereits zur Sicherstellung von  Zweitimpfungen freigehalten. An folgenden Tagen sind deshalb keine freien Impfungen mehr möglich: Freitag, 17. Dezember 2021; Samstag, 18. Dezember 2021. Es werden nur zuvor vergebeben Zweitimpf-Termine durchgeführt.

Standort Burgstraße:

  • dienstags, 16 bis 19 Uhr

  • donnerstags, 16 bis 19 Uhr

Mit Ausnahme der Sonntagstermine im Bergmannstrost werden alle Impfungen ohne vorherige Terminbuchung angeboten. Es muss ggf. mit Wartezeiten gerechnet werden.

 

Unabhängig von den Angeboten des Öffentlichen Gesungsheitsdienstes bleibt die Hauptverantwortung für die Impfkampagne bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten. Bei Beratungsbedarf stehen die Hausärzte zur Verfügung. Für Patientinnen und Patienten, die keinen Hausarzt haben, bietet die Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt eine Liste mit allen Impfpraxen in den Landkreisen an. Diese finden Sie hier.

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Auffrischungsimpfungen, sogenannte Booster-Impfungen, für mehrere Personengruppen:

  • Personen ab 70 Jahre;

  • Bewohnerinnen, Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen; dies gilt auch für Menschen unter 70 Jahren;

  • Pflegepersonal und andere Tätige mit direktem Kontakt mit den zu Pflegenden; dies gilt sowohl für ambulante, als auch teil- oder vollstationäre Pflege;

  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt.

Die Auffrischungsimpfungen erfolgen mit einem mRNA-Impfstoff und sollen frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde.

Für Personen, die eine Einmal-Impfung mit dem Vakzin von Johnson&Johnson erhalten haben, ist eine Booster-Imfpung ab vier Wochen nach Erhalt der Impfung empfohlen. Grund: Die STIKO beobachtet im Unterschied zu den anderen zugelassenen Impfstoffen eine vergleichsweise geringe Impfstoffwirksamkeit gegenüber der Delta-Variante.

Das wirksamste Mittel gegen einen schweren Verlauf einer SARS-CoV-2-Virus-Infektion ist die Impfung. Sie schützt den Geimpften selbst und reduziert die Infektionsgefahr für Dritte. Die Einhaltung der AHA-L-Regeln bleibt ebenfalls ein wichtiger Baustein zur Eindämmung der Pandemie. Insbesondere sollten sich auch Geimpfte ihrer Verantwortung bewusst sein, da sie zwar selbst gut geschützt sind vor einem schweren Krankheitsverlauf, gleichwohl aber das Virus übertragen können.

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