Grimm-Benne: „Zeichen für die Beschäftigten in der Pflege“

Sachsen-Anhalt | Gesundheit
von hallelife.de | Redaktion

Sachsen-Anhalt wird den geplanten Pflegebonus des Bundes für die Beschäftigten der Altenpflege mit bis zu 500 Euro je Mitarbeiter aufstocken. Damit können Beschäftigte in der stationären und ambulanten Altenpflege je nach Einsatzbereich und Arbeitszeit eine Einmalzahlung von maximal 1.500 Euro erhalten. Die Landesregierung hatte sich gestern dafür ausgesprochen, heute hat auch der Finanzausschuss des Landtages dem Vorhaben zugestimmt. „Ich freue mich, dass Landesregierung und Landtag hier gemeinsam ein Zeichen für die Beschäftigten in der Pflege setzen“, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne.

Profitieren können nahezu 40.000 Pflegebeschäftigte, 16 bis 17 Millionen Euro werden veranschlagt.

Grimm-Benne betonte, in der Altenpflege werde Tag und Nacht ein wertvoller Dienst geleistet, das gelte insbesondere auch unter den speziellen Bedingungen der Corona-Einschränkungen. Der Bonus solle dafür eine Anerkennung sein. Da die Arbeitgeber der Branche keine Möglichkeit gesehen hätten, sich an der Prämie zu beteiligen, werde das Land den Beitrag komplett tragen. Die konkreten Auszahlungsmodalitäten dazu würden jetzt festgelegt.

Wichtiger als eine einmalige Aktion sei aber, faire Arbeitsbedingungen und Verdienstmöglichkeiten umzusetzen. Darum werbe sie auch weiter für einen  allgemeinverbindlichen Tarifvertrag.

Der Bund hatte mit dem Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite die Grundlagen für die steuerfreie Prämie gelegt. Das Gesetz des Bundes sieht eine Sonderzahlung von bis zu 1.500 Euro für Pflegekräfte vor. 1.000 Euro davon sollen über die Pflegeversicherung finanziert werden.

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