Musikalische Buchlesung in Stadtmuseum Halle

Stadtmuseum | Bücher
von hallelife.de | Redaktion

Am Dienstag, den 4.9.2018 wird ab 17 Uhr im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale) eine Musikalische Buchlesung mit Karl-Heinz Bomberg, dem Verfasser von „Heilende Wunden – Wege der Aufarbeitung politischer Traumatisierung in der DDR“  stattfinden.

Musikalischen Buchlesung

Heilende Wunden – Wege der Aufarbeitung politischer Traumatisierung in der DDR

Zeit: Dienstag, 4. 9., 17 – 18.30 Uhr
Ort: Stadtmuseum Halle,
Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)

Moderation: Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Präsentation: Dr. med. Karl-Heinz Bomberg

Eintritt frei.
Veranstalter: Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

 

Birgit Neumann-Becker: „Karl-Heinz Bomberg hat selbst die Erfahrung der Verwundung gemacht. Politisch Verfolgte in der DDR haben tiefe Wunden der Angst, der Erniedrigung, der Ohnmacht davon getragen. Als Arzt macht Karl-Heinz Bomberg die Erfahrung, dass Heilung möglich ist durch Anerkennung der Verwundung, Hoffnung und stabilen Beistand von Vertrauenspersonen. Karl-Heinz Bomberg zeigt anhand von Fallbeispielen Wege der Heilung. Dies kann uns bei unserer Arbeit für und mit den SED-Verfolgten sehr helfen.“

Sind einst verborgene Wunden sichtbar geworden, kann der Prozess ihrer Heilung bewusst begleitet und unterstützt werden. Karl-Heinz Bomberg widmet sich den verschiedenen Bewältigungsformen politischer Traumatisierung in der DDR von psychoanalytischer Therapie, sozialen Netzwerken, Humor und Reisen bis hin zu Kunstproduktion, indem er Betroffene selbst zu Wort kommen lässt und ihren Bildern einen öffentlichen Raum zur Verfügung stellt. Mit theoretischen Erläuterungen verleiht er den Berichten und Bildern der Betroffenen einen wissenschaftlichen und künstlerischen Rahmen.

 

Zum Buch: von Karl-Heinz Bomberg | 245 S. | 24,90 €
ISBN: 978-3-8379-2775-7 | Psychosozial-Verlag https://www.psychosozial-verlag.de/2775

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