Worauf es beim Job des Polizisten ankommt

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von hallelife.de | Redaktion

Die Polizei, dein Freund und Helfer. So der Gedanke daran, was die Polizei heutzutage für uns ist. Wer in Not gerät ruft automatisch die Helfer mit dem Blaulicht auf dem Autodach an. Sie stehen zur Seite, wenn es brenzlich wird. Wenn man in eine sehr missliche Lage gerät, wenn die Angst eines Überfalls im Nacken steht, oder auch sonst wenn eine kriminelle Tat begangen wurde oder es den Anschein macht, dass sie durchgeführt wird.

Bei Autounfällen, wenn der Hintermann aus Unachtsamkeit aufgefahren ist, werden die Helfer herbeigeholt und telefonisch geordert. Oder auch bei Streitigkeiten untereinander, bei häuslicher Gewalt, zum Schlichten von Auseinandersetzungen und aber auch bei schwerwiegenden Vorfällen wie Raub, Überfällen und Tötungsdelikten.

Das Aufgabenspektrum der Polizisten hat viele Facetten und ebenso auch der Beruf bei der Polizei an sich: Denn nicht zwingend muss ein Job bei der Polizei mit dem Einsatz eines Straßenpolizisten gleichgestellt werden. Die unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Polizei zu arbeiten verhelfen zu einem sehr aufregenden wie äußerst anspruchsvollen Arbeitsplatz, der viel Abwechslung bietet.

 

Am Anfang steht die Bewerbung

Sich bei der Polizei zu bewerben fängt letztlich, wie bei allen anderen Jobs auch, mit der Bewerbung an sich an. Die Voraussetzungen um überhaupt zu den potenziellen Bewerbern zählen zu dürfen, sind allerdings beim Polizeijob sehr differenziert und streng deklariert. So kann schon allein die Körpergröße an sich zum Verhängnis werden. Hier sollte man sich im Vorfeld reichlich schlau machen, um sich dann mit den einzelnen Vorschriften und Voraussetzungen auseinander zu setzen. Die einzelnen Punkte sollten sorgsam abgearbeitet, Formulare und notwendige Dokumente frühzeitig beantragt und vorlegt oder der Bewerbung beifügen werden.

Der Beruf des Polizisten ist mit einigen Aspekten und Auflagen behaftet. Dahingehend sind beispielsweise der notwendige Schulabschluss, die Staatsangehörigkeit und/oder ein Dokument des unbefristeten Aufenthaltes in Deutschland von Nöten. Das Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift gehört ebenfalls zum Muss. Was allerdings sehr wichtig ist, ist die körperliche Fitness bei der Bewerbung an sich. Denn hier wird besonders viel Wert auf einen gesunden und aktiven Körper gesetzt. Die Sportlichkeit steht im Fokus und auch die so genannte Polizeitauglichkeit, die durch einen Facharzt überprüft und bestätigt werden muss. Hier findet man weitere interessant Infos zu Themen wie dem Polizei Bewerbungsschreiben und vieles mehr.

 

Sportlich und fit

Die Sportlichkeit spielt eine große Rolle bei der Bewerbung zum Polizisten. Die jeweiligen Auflagen und Forderungen sind allerdings in den verschiedenen Bundesländern abweichend. In Sachsen müssen die Bewerber schon am ersten Tag am Computer gleich drei Tests absolvieren. Der obligatorische Persönlichkeitstest soll anschließend zeigen, ob man charakterlich für den Polizeiberuf geeignet ist. Beim Deutschtest wird neben einem Diktat erkundet, ob die Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift vorhanden ist. Der sehr kognitive und unterschiedlich strukturierte Fähigkeitstest soll die Intelligenz des Kandidaten auf die Probe stellen.

Und dann geht es weiter: Der physische Eignungstest steht dem Kandidaten bevor. Hier wird schnell an alte Zeiten in der Turnhalle der Schule erinnert. Der Bewerber muss zunächst neun Kastenteile in maximal einer Minute flink überwinden können. Der Parcours ist auch berüchtigt und bekannt als der Kasten-Bumerang-Test und wird oftmals völlig unterschätzt, was körperliche Anstrengung und Fitness betrifft. Im Anschluss müssen die noch übrig gebliebenen Bewerber schlussendlich etliche Liegestützen absolvieren. Männer mindestens 15 am Stück und ohne Absetzen und Pause, Frauen mindestens fünf. Das erscheint machbar, obwohl die Übung ohne Unterbrechung an den Kasten-Bumerang-Test anknüpft durchgeführt werden müssen und schon allein auf dieser Strecke machen viele schlapp und sind völlig aus der Puste. Am Ende frohlockt dann noch der 2400 Meter Lauf. Hierbei dürfen nicht mehr als zwölf Minuten auf der Stoppuhr stehen. Weibliche Bewerberinnen müssen in dieser Zeit mindestens 2000 Meter zurücklegen können. Deshalb ist es ratsam, bevor man zum Test geht, sich privat über einige Wochen oder Monate fit zu halten und die Übungen zu verinnerlichen / regelmäßig durchzuführen. Weiterhin lohnt es sich im Voraus alle wichtigen Informationen über die Tests einzuholen und gegebenenfalls Übungstests zu machen um den eigenen Stand besser einschätzen zu können.

Dieser Eignungs- und Sporttest fließt mit insgesamt zehn Prozent in die Gesamtbewertung als Bewerbung ein. Nicht selten springen schon hier etliche ab und überlegen es sich noch einmal oder fühlen sich zum Teil dem Ganzen nicht gewachsen. Als nächstes heißt es dann aber für Diejenigen, die diese Hürden mit Bravour überstanden haben, zu weiteren Tests und Prüfungen zu erscheinen. Fakt ist, dass es dennoch viele schaffen und sich zu diesem Job als Polizist mehr als berufen fühlen. Denn es gehört auch einen tüchtige Portion Durchhaltevermögen, Courage und auch die Leidenschaft dazu, diesen Beruf langfristig ausüben zu können.

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