Startschuss: IHK sucht „Top-Ausbildungsbetriebe“

Bewerbungen ab 1. Dezember 2021 möglich: | Arbeitswelt - Ausbildung
von hallelife.de | Redaktion

Die Coronakrise hat die Qualität der Berufsausbildung im südlichen Sachsen-Anhalt bisher nicht beeinträchtigt: In den Prüfungen bei der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) lagen die erreichten Noten 2021 im Durchschnitt der Vorjahre. „Die Azubis, ihre Ausbilder und die Berufsschulen haben sich offensichtlich auf die pandemiebedingt erschwerten Bedingungen einstellen können“, erklärt Björn Bosse, IHK-Referent für Ausbildung.

„Das will die IHK honorieren.“ Engagierte Firmen haben wieder die Möglichkeit, sich als „Top-Ausbildungsbetrieb“ zu bewerben: Ein Online-Fragebogen ist vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022 unter www.halle.ihk.de (Nummer 4861044 ins Suchfeld eingeben) geschaltet.

Den Wettbewerb „Top-Ausbildungsbetrieb“ schreibt die IHK bereits im zehnten Jahr aus. Regelmäßig werden bis zu 25 heimische Unternehmen ausgezeichnet. „Die Ausbildungsqualität ist ein wichtiger Entscheidungs­faktor für die Jugendlichen ebenso wie für ihre Eltern – gerade in schwierigen Zeiten wie diesen“, berichtet Bosse. „Unser Gütesiegel ‚Top-Ausbildungsbetrieb‘ hilft angehenden Azubis dabei zu erkennen, wo sie herausragende Ausbildungsqualität und gute Karrierechancen erwarten dürfen. Und die Unternehmen können mit der Auszeichnung im Wettlauf um die begehrten Fachkräfte von morgen punkten“, betont Bosse.

 

Teilnahmebedingungen


Wie wird ein Unternehmen „Top-Ausbildungsbetrieb“?

Bewerben können sich sowohl kleine und mittlere als auch große Ausbildungsunternehmen aus dem Süden Sachsen-Anhalts. Aus­geschlossen von einer Teilnahme sind allerdings Bildungsunternehmen, die in der dualen Berufsausbildung Aufgaben für Dritte übernehmen.

Um sich am Wettbewerb zu beteiligen, ist ein Fragebogen auszufüllen – dieser steht vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022 unter www.halle.ihk.de (Nummer 4861044 ins Suchfeld eingeben) – online zur Verfügung.

Zentrale Kriterien, um als „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet zu werden, sind:

  • ein besonderes Engagement für Berufsorientierung und Ausbildung

  • der Einsatz, die eigenen Ausbilder weiter zu qualifizieren

  • die Arbeit mit benachteiligten beziehungsweise schwächeren Jugendlichen oder Geflüchteten

Die Bewertung der verschiedenen Kriterien erfolgt jeweils abhängig von der Unternehmensgröße. Eine Jury – bestehend aus ehrenamtlich tätigen IHK-Mitgliedern und hauptamtlichen IHK-Mitarbeitern – bewertet die Einsendungen und wählt die Preisträger aus.

Der Titel „Top-Ausbildungsbetrieb“ wird den besten Unternehmen dann im Frühjahr 2022 feierlich verliehen.

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