Lohnt sich das Geld für einen Makler?

Wohnen | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

Haben Sie schonmal eine Wohnung in einer beliebten Stadt gesucht? Dann haben Sie sehr wahrscheinlich auch schon mal an einer dieser Massenbesichtigungen teilgenommen oder sollten unverschämte Preise als Ablöse für alte Küchen oder Geräte bezahlen. Das ist aber leider in Städten wie Hamburg oder München nur die Spitze des Eisbergs. Neben horrenden Miet-, aber auch Immobilienpreisen, kommen die abstrusesten Geschichten von Horrorvormietern und -vermietern hinzu.

Alles rund um den Maklerberuf

Warum betrachten viele Menschen den Job eines Immobilienmaklers als Traum? Man hört oft, dass einerseits jeder diese Arbeit ohne spezielle Ausbildung erledigen kann, andererseits kann man als Immobilienmakler viel Geld verdienen. Tatsächlich ist der Beruf eines Immobilienmaklers nicht geschützt, und es gibt fast keine Grundvoraussetzungen für diesen Beruf. Theoretisch bedeutet dies, dass fast jeder zu Beginn die Möglichkeit hat, als Makler zu agieren. Aber das stimmt so nicht ganz, da Immobilienmakler auf jeden Fall eine Reihe von Fähigkeiten, Kenntnissen und Erfahrungen benötigen, um ihre Kunden beim Kauf oder Verkauf von Immobilien professionell beraten und unterstützen zu können. Dabei unterstützt in Zeiten der Digitalisierung vor allem auch eine professionelle Immobilienmaklersoftware. Darüber hinaus schließt dies die Kenntnis relevanter Rechtsbereiche und Gesetze (zumindest teilweise) im Zusammenhang mit der Abwicklung von Immobilientransaktionen ein, wie z. B. Mietrecht, Vertragsrecht, Baurecht oder das Wohnvermittlungsgesetz. Ein Makler ist zudem Ihr Ansprechpartner – auch langfristig nach Abschluss der Immobilientransaktion. Insgesamt sind also sowohl hohe Sozialkompetenzen gefragt, aber auch relevante Kenntnisse zum Markt und seinen Gesetzen.

Vor- und Nachteile von Maklern

Wer einen Makler beauftragt, muss diesen bei Kauf- oder Mietvertragsabschluss bezahlen. Das passiert meist in Höhe einer Provision, die maximal 3,57 Prozent des Kaufpreises ausmachen darf. Was sind aber grundlegende Vor- und Nachteile bei der Beauftragung eines Maklers? Wir haben das zusammengestellt:

Die Vorteile sind:

  • Sie kommen an andere Wohnung ran, als die auf den Online-Portalen.
  • Sie haben einen direkten Ansprechpartner.
  • Sie müssen sich um nichts kümmern, außer Ihre Unterlagen bereitzuhalten.

Die Nachteile sind:

  • Sie müssen eine Maklerprovision entrichten.
  • Sie haben keinen Anspruch auf eine Wohnung.

Sie sollten sich also vorab gut überlegen, ob Sie einen Makler hinzuziehen möchten und ob Sie sich diesen leisten können und wollen.

 

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