KSB - Kapazitätserweiterung des Hochregallagers fast vollendet

Regalbediengeraet - Foto KSB
Gerüstet für kommendes Wachstum | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

HALLE: „Wir rüsten uns für das strategische Wachstum im Wasser- und Abwassermarkt. Damit sind die Weichen für eine weitere positive Entwicklung des Standorts gestellt“, sagt Standortleiter Frank Aschenbach. Deshalb investiert der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB bis 2022 in die Lagerlogistik und die mechanische Fertigung seines Standorts rund 10 Millionen Euro.

Mit der Installation zweier Regalbediengeräte (RBG) in das Hochregallager für Pumpenkomponenten am 17. und 18. März ist die erste Erweiterungsmaßnahme nahezu umgesetzt. Die vollautomatisierten RGB – jeweils 13 Tonnen schwer und 22 Meter lang – sind schienengeführte, einspurige Fahrzeuge, um die Komponenten im Hochregallager zu bedienen. Bis Ende April erhält das Gebäude abschließend ein neues Dach und eine moderne Fördertechnik. Darüber hinaus wird die Anlage noch programmiert. Die Gesamtkosten für die Kapazitätserweiterung des Hochregallagers beträgt 3,8 Millionen Euro.

Ab Mai erfolgt sukzessive die Kapazitätserweiterung der mechanischen Fertigung. Dafür wurden bereits im vergangenen Jahr insgesamt drei Maschinen angeschafft, die in den kommenden beiden Monaten geliefert werden.  

Wasser und Abwasser ist einer der strategischen Fokusmärkte von KSB, in denen das Unternehmen seine Aktivitäten in den kommenden Jahren forcieren möchte. Der Standort Halle mit seinen mehr als 500 Mitarbeitern ist das Leitwerk des weltweiten Wasser- und Abwassergeschäfts von KSB. Großaufträge für Halle kommen vor allem aus China sowie aus dem Nahen Osten. Dort investieren die Länder kräftig in moderne Wasserversorgungs- und Abwasser­entsorgungssysteme. Aber auch global ist der Wasser- und Abwassermarkt sehr dynamisch, denn eine wachsende Weltbevölkerung braucht Trinkwasser und die Beseitigung und Aufbereitung von Abwasser.

 

KSB ist ein international führender Hersteller von Pumpen und Armaturen. Der Konzern mit seiner Zentrale in Frankenthal ist mit eigenen Vertriebs­gesellschaften, Fertigungsstätten und Service­­betrie­ben auf fünf Kontinenten vertreten. Rund 15.600 Mitarbeiter erzielen einen Umsatz von knapp 2,4 Mrd. €.

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