Endlich plastikfrei – 10 Tipps für ein umweltfreundlicheres Leben

Umwelt | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

Nicht erst seit den „Fridays for Future“-Demos beginnen sich viele Menschen -entweder neu oder wieder- für das Thema „Umwelt“ zu interessieren. Besonders spannend ist in diesem Zusammenhang jedoch immer wieder, wie viel auch „im Kleinen“ getan werden kann. So sollte unter anderem auch nie die Macht der Verbraucher unterschätzt werden. Denn: wer sich vorgenommen hat, auf Plastik zu verzichten, kann dies mit ein paar Tricks oft durch sein Kaufverhalten zum Ausdruck bringen.

Die folgenden zehn Tipps zeigen auf, wie einfach es sein kann, seine eigenen vier Wände ein wenig „plastikneutraler“ zu gestalten.

 

Tipp Nr. 1: Seife statt Plastik

Ein Blick ins Badezimmer zeigt, dass hier durchaus viele Plastikfallen lauern, die jedoch in der Regel einfach ersetzt werden können. Wie wäre es zum Beispiel, den Seifenspender aus Plastik durch ein Stück Seife zu ersetzen? Die verschiedenen Stücke sehen oft nicht nur besonders dekorativ aus, sondern erweisen sich in vielen Fällen auch ergiebiger als die Flüssigseife.

 

Tipp Nr. 2: keine Plastikbecher mehr!

Getränke aus einem Glas schmecken doch ohnehin besser, oder? Leider lassen sich viele Menschen jedoch, gerade im Zusammenhang mit Partys, oft zum Plastikbecherkauf hinreißen. Die Reste werden dann jedoch oft nicht bis zur nächsten Feier aufbewahrt, sondern nach und nach -zum Beispiel beim PC Abend- aufgebraucht. Also: beim nächsten Besuch im Online Casino einfach auf Getränke aus Glas setzen! Übrigens: viele Sportwettenanbieter setzen auf PayPal und gehen damit mindestens genauso mit der Zeit wie umweltbewusste Plastikgegner.

 

Tipp Nr. 3: die Menstruationstasse

Keine Lust mehr auf Binden, geschweige denn Tampons? Immer mehr Frauen entscheiden sich heutzutage für die Nutzung von Menstruationstassen. Diese sollen in einigen Fällen nicht nur Menstruationsbeschwerden entgegenwirken, sondern sorgen auch dafür, dass weniger Müll produziert wird. Nach dem Ausleeren reicht es aus, die Tassen kurz auszuspülen. Nach der Periode wird die Tasse einmal ausgekocht und bis zur nächsten Nutzung in einer Aufbewahrungsbox oder in einem Säckchen gelagert.

 

Tipp Nr. 4: Shoppen in Läden mit Ware ohne Verpackung

Unlängst hat auch in Halle ein Geschäft eröffnet, welches seine Produkte ohne Verpackung anbietet. Ein Besuch hier zeigt auf, wie einfach es sein kann, auf unnötigen Müll zu verzichten. Je nach Einkaufsliste ist es wichtig, eigene Behältnisse mitzubringen. Diese sind dann wiederum oft flexibel einsetzbar und lassen sich auch im Zuge einer längeren Autofahrt super als Proviantbox nutzen.

 

Tipp Nr. 5: Mehrfach nutzbare Abschminkpads

Um sich effektiv abzuschminken muss heute niemand mehr auf Wattepads (und damit auf jede Menge Müll) setzen. Viel umweltfreundlicher ist es, sich von Vornherein für waschbare Abschminkpads zu entscheiden. Diese lassen sich -je nach Hersteller- bequem entweder mit der Hand oder in der Waschmaschine reinigen und belasten die Umwelt damit weitaus weniger als die Wegwerfartikel.

Dasselbe gilt natürlich auch im Zusammenhang mit Papier- und waschbaren Taschentüchern.

 

Tipp Nr. 6: „Zahnpastatabletten“

Ein weiterer Blick ins Badezimmer zeigt, dass unter anderem auch Zahnpasta (verständlicherweise) in teilweise kurzen Abständen neu gekauft werden muss. Wer hier an Plastik einsparen möchte, setzt einfach auf Zahnpastatabletten. Je nach Hersteller stehen diese mit Hinblick auf eine verlässliche Reinigung der klassischen Zahnpasta in nichts nach. Die verschiedenen Produkte werden zudem oft in Pappschachteln verkauft und sind damit weitaus umweltfreundlicher als das Modell aus dem Discounter in der Tube.

 

Tipp Nr. 7: bewusster einkaufen

Zugegeben: es ist schwer, im Alltag komplett auf Plastik zu verzichten. Ein Blick durch die Supermarktregale zeigt jedoch, dass es oft Alternativen zu echten „Plastiksündern“ gibt. Muss wirklich jede Süßigkeit im großen Beutel nochmal separat verpackt werden? Wie wäre es, das Gemüse ohne Plastiktüte nach Hause zu transportieren? Oft sind es die kleinen Entscheidungen, die den Unterschied machen.

 

Tipp Nr. 8: das „gute, alte“ Kaffeepulver

In Zeiten von Kaffeekapseln und den entsprechenden Automaten mag es schwerfallen, zu glauben, dass Kaffee auf der Basis von Kaffeepulver überhaupt noch schmeckt. Fest steht: auch wenn sich die Branche in einem besonderen Wandel befindet - umweltfreundlicher ist das Pulver allemal! Und: mit ein paar Tricks -zum Beispiel unter der Nutzung eines Milchaufschäumers- lassen sich hier auch oft leckere Kreationen zaubern!

 

Tipp Nr. 9: echte Blumen statt Plastikblumen

Plastikblumen wirken doch ohnehin immer ein wenig unpersönlich! Dementsprechend ist es immer ökologisch sinnvoller, den eigenen, grünen Daumen ein wenig herauszufordern und auf die echte Variante zu setzen.

Wer Angst davor hat, seinen Pflanzen „aktive Sterbehilfe“ zu leisten (oder einen längeren Urlaub plant), kann sich natürlich auch wahlweise für robustere Blumen oder eine Topfpflanze mit einem geringen Wasserbedarf entscheiden.

 

Tipp Nr. 10: Holz statt Plastik im Kinderzimmer

In der Kategorie der ökologischen Spielzeuge befindet sich kein Plastik! Vielmehr setzen einige Eltern mittlerweile von Vornherein bewusst auf Holz. Ein weiterer Vorteil (neben der Umweltfreundlichkeit): Holz ist deutlich stabiler als Plastik und damit prädestiniert dazu, sogar oft mehrere Jahre zu überstehen, vielleicht sogar noch an die Geschwister weitergegeben und auch outdoor, auf dem Spielplatz, genutzt werden zu können.

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