Wiedereröffnung eines Teilabschnittes der Halle-Hettstedter Eisenbahn

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Halle-Hettstedter Eisenbahn | Aktuelles

Nach 10 Jahren Vereinsarbeit ist ein ersehntes Ziel erreicht, die Wiedereröffnung eines Teilabschnittes der historischen Halle-Hettstedter Eisenbahn.

Wiedereröffnung eines Teilabschnittes der Halle-Hettstedter Eisenbahn

Viele haben dran geglaubt, eine breite Unterstützung von Privatpersonen und Institutionen haben das ermöglicht hierfür unser ausdrücklicher Dank. Begann Olaf Raabe, Vorsitzender des Vereins „Freunde der Halle-Hettstedter-Eisenbahn“ seine Festansprache.

Besonders bedankte er sich bei dem Referat 31 im Verkehrsministerium, dem Eisenbahnbundesamt, der NASA GmbH, dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie, der Deutsche Regionaleisenbahn GmbH, der Besitzgesellschaft Waggonbau Ammendorf, der Firma ATL, der Maschinenbau und Service GmbH Ammendorf, der Pressnitztalbahn, der Firma Schwerbau und der Kunsthochschule Burg Giebichenstein.

Im Jahr 2007 wurde der Verein mit dem Ziel gegründet die Strecke Etappenweise für einen Museums und Ausflugsverkehr zu reaktivieren. Schon im Jahr 2008 erhielt der Verein die Betriebsgenehmigung für die Stecke. Ebenfalls 2008 stellte der Nachfolger des Waggonbau Ammendorf, die Maschinenbau und Service GmbH Ammendorf dem Verein eine Werkstatthalle zur Verfügung die es ermöglichte Eisenbahnfahrzeuge selbstständig instant zu setzen. Die Strecke wurde seitdem von Bewuchs befreit und in Gerbstedt Sommerbahnhofsfeste veranstaltet. Zwischen Heidebahnhof und Dölau wurde in 4000 Arbeitsstunden vom Verein die Strecke wieder instant gesetzt. Zurzeit arbeitet der Verein an der Strecke nach Nietleben, um den Anschluss an das Netz der Deutschen Bahn wieder zu erlangen. Als Nächstes sind Gleisarbeiten zwischen Gerbstedt und Welfesholz vorgesehen und es ist geplant die Gemeinde Lieskau bis 2020 wieder an das Eisenbahnnetz anzuschließen.

Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt bedankte sich für das Engagieren des Vereins für die Eisenbahn. Er erinnerte daran, dass der Verein vom Land Sachsen-Anhalt in den letzten Jahren 100000 Euro für technische Denkmalpflege bekommen hat, und sicherte die weitere Unterstützung für die nächste Zeit zu. Er wünschte dem Verein "allzeit gute Fahrt und weiter viel Erfolg".

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