Von Geistern, die auszogen, das Feiern zu lehren

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Weihnachtssingen | Aktuelles

Das Objekt 5 lud traditionell zum Weihnachtssingen in das „Schloss Steintor“. Was wäre das Weihnachtsfest ohne einen Baum, ein Stück Stolle und das Weihnachtssingen? In Halle gelten diese Dinge genauso unzertrennlich, wie die Stadt mit ihrem Händel, dem Salz und dem Objekt 5.

Von Geistern, die auszogen, das Feiern zu lehren

Es ist seit vielen Jahren Tradition, dass sich am 23., 25. und 26. Dezember im ältesten Varieté-Theater Deutschlands Stars aus fünf Jahrzehnten Musikgeschichte, auf Geheiß des Traditionsclubs aus der Seebener Straße, das Mikrofon in die Hand geben. Dem Ruf nach weihnachtlicher Rock- und Popmusik folgten unzählige Hallenser und eigens hierfür Angereiste. Längst steht der Besuch der Verwandtschaft nur noch im Schatten dieses Ereignisses. Auch in diesem Jahr war das Line-up wieder von Abwechslungsreichtum, Emotionen und harten Gitarrenriffs geprägt.

Nach einem Prolog, in welchem den dahingeschiedenen Manfred Krug und Rogers Nelson (Prince) gedacht wurde, begann der musikalische Schlagabtausch. So trällerte Whitney Houston ihren Hit „How will I know“ für die Massen, die “Mamas & Papas” versetzten die Zuschauer in Woodstock-Feeling, bis sich kurz darauf Oasis für einen Moment wiedervereinten. Begleitet wurde das hochkarätige Aufgebot von Mephisto Peter Brock, der abermals Qualitäten eines Standup-Comedian aufwies.

Auch für die deutschsprachigen Anhänger waren Hits vergangener Tage dabei: Toni Krahl setzte die Zuschauer ans Fenster, von wo sie aufsprangen und die erste Zugabe des Abends verlangten. Klaus Lage erzählte sein Märchen aus 1001 Nacht, bevor später Nina Hagen ihren Farbfilm vermisste. Dem begeisterten Publikum wurde kaum eine Pause gegönnt, nachdem Pink Floyd die Bildungsproblematik thematisierten, Guns & Roses das Paradies herbeiröhrten oder Elvis Presley seine Auferstehung feierte. Um den Abend instrumental zu perfektionieren, entsandten lokale Bands ihre besten Musiken. Ob die Klabusterbären, Nervous Breakdown, Horch, Kilminister oder die Jailbreakers: die Trommelfelle der „Saalgeister“ bebten noch Stunden nach dem Konzert, das mit dem heißen Hexentanz von DJ Falk ein weiteren Höhepunkt erlebte.

 

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