Neues Schalthaus am Weinberg Campus

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Bauarbeiten laufen auf Hochtouren | Aktuelles

Die EVH GmbH errichtet derzeit ein neues Schalthaus am Weinbergcampus. Dieses soll Teile von Heide-Süd und Halle-Neustadt mit Strom versorgen. Durch die präsente Lage an der Blücherstraße hat die Stadtwerketochter EVH gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt einen ansprechenden Baukörper auf zwei Ebenen entworfen. Das Schalthaus belegt dadurch weniger Grundfläche. 

Neues Schalthaus am Weinberg Campus

Ende Juni 2017 wird der Rohbau fertiggestellt, sodass die Gewerke des Innenausbaus anschließend die Baustelle übernehmen können. Ein wichtiger Meilenstein wird Ende Juli erreicht, wenn die Schaltanlage – das Herzstück des Schalthauses - angeliefert wird. Bis das Schalthaus in Betrieb gehen kann, müssen die Anlagenteile aufgebaut, verkabelt und umfangreiche Prüfungen und Tests durchgeführt werden. Das neue Schalthaus soll Ende des Jahres in Betrieb gehen.

Das Gebiet Heide-Süd mit seiner Wohn- und Geschäftsbebauung hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Vor allem durch die Ansiedlung neuer Forschungseinrichtungen, wie dem Fraunhofer Institut und dem TGZ, ist der elektrische Leistungsbedarf stärker gestiegen als ursprünglich geplant. Dagegen hat sich der Leistungsbedarf in Neustadt durch den Rückbau von Wohnungen deutlich reduziert. Dem wird mit der Errichtung eines neuen Schalthauses im Bereich Weinbergwiesen und dem Rückbau von Anlagen in Neustadt Rechnung getragen.

Innovation: neuartige und kompakte Bauweise auf zwei Ebenen

Ein Schalthaus dient der Verteilung von Elektroenergie. Der Baukörper des neuen Schalthauses Weinberg ist etwas Besonderes: Die früher erbauten Schalthäuser waren Betonfertigteilgebäude, bei denen Starkstrom- und Steuerungstechnik auf einer Ebene angeordnet waren. Weil das neue Schalthaus sehr präsent direkt an der Blücherstraße liegt und möglichst wenig Grundfläche belegt werden sollte, forderte die  Stadt Halle eine besondere Gestaltung des Objektes. Die Ingenieure der EVH entwickelten eine neuartige, innovative und kompakte Bauweise auf zwei Ebenen: im Erdgeschoss ist die Starkstromtechnik und im Obergeschoss die Steuerungstechnik untergebracht. Für die Gestaltung des Baukörpers wurde ein Architekturbüro beauftragt, welche die technischen und gestalterischen Anforderungen in Einklang brachte.

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