Hitze in Halle - Die SWH bleiben cool

Stadtwerke Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Der Sommer ist jetzt endgültig in der Saalestadt angekommen. Mit Temperaturen von über 30 Grad bringt er die Hallenser ganz schön ins Schwitzen. Die Stadtwerke Halle (SWH) haben einige Tipps, wie man bei dieser Hitze einen kühlen Kopf bewahren kann.

Wassersparen Ja oder Nein?

Matthias Lux, SWH-Geschäftsführer, hat darauf eine eindeutige Antwort: „Es gibt in Mitteldeutschland keinen Grund, weshalb man aus ökologischen Gründen Wassersparen müsste. Ursache dafür ist die Herkunft des Trinkwassers. In unserem Fall handelt es sich um Oberflächenwasser, also Regenwasser, das in der Rappbodetalsperre aufgefangen wird und in Mitteldeutschland verteilt wird. Aus ökonomischen Gründen könnte man sparen, aber dabei sollte man auf die Preise schauen: Ein Liter Trinkwasser kostet weniger als einen halben Cent! Wenn Sie in den Supermarkt gehen, bezahlen Sie weit mehr für Mineralwasser und es ist qualitativ nicht so gut.“

 

Viel trinken

Bei den aktuell tropischen Temperaturen ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Sinnvoll ist es, über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von ungesüßten und wenig gekühlten Getränken aufzunehmen und nicht erst zu trinken, wenn ein Durstgefühl entsteht. Hervorragend eignet sich dabei das hallesche Trinkwasser: Es ist lecker, hat eine hervorragende Qualität und ist stets verfügbar.

Der Anstieg des Wasserverbrauchs an heißen Tagen führt im Versorgungsgebiet der Halleschen Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) dabei nicht zu Versorgungsengpässen. Die HWS hat in den Behälteranlagen der Fernwasserversorgung und der Stadt Halle generell Reserven, die Verbrauchsspitzen ausgleichen. Zudem ist die HWS mit einem zweiseitigen Fernwasserversorgungssystem vorbereitet.

 

Wie die Stadtwerke als Arbeitgeber mit Hitze umgehen

Aufgrund flexibler Arbeitszeiten können SWH-Mitarbeiter ihre Arbeitszeit den Temperaturen anpassen und morgens früher ihren Dienst beginnen, um vor der größten Hitze am Nachmittag gehen zu können. Im Schichtdienst ist das nicht ohne weiteres möglich. Jedoch wird versucht, wo es möglich ist, Arbeitszeiten nach vorn zu verlagern. Auch Pausen sind dabei ein wichtiger Bestandteil des Arbeitstages. Allen SWH-Mitarbeitern stehen außerdem genügend Wasservorräte zur Verfügung Die Mitarbeiter in den Bädern oder auf den Baustellen werden mit Sonnencreme ausgestattet. Ebenso die Kollegen von der Straßenreinigung und Müllabfuhr. Letztere erhalten zusätzlich Shirts, um auch mal tagsüber wechseln zu können.

Den Fahrern der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG) stehen an einigen Endstellen, dem Knotenpunkt Riebeckplatz und in beiden Betriebshöfen Wasserspender mit gekühltem Wasser zur Verfügung. Außerdem gibt es an vielen Endstellen über eine Automatenversorgung käuflich Getränke zu erwerben. Zudem sind für die Fahrer Klimageräte im Fahrerraum in Bus und Bahn eingebaut.

Bei dieser Hitze sieht auch die SWH den Dresscode lockerer. Vorschriften für die Kleidung, wie kurz oder lang, mit oder ohne Schlips, gibt es in der SWH-Gruppe nicht. Da Vorgesetzte immer auch Vorbildfunktion haben, müssen es bei diesen Temperaturen nicht Anzug und Krawatte sein, aber eine leichte Sommerhose. Vor allem im gewerblichen Bereich, das betrifft beispielsweise Straßenbahnfahrer, Berufskraftfahrer, Kollegen auf der Baustelle haben SWH-Mitarbeiter aus Arbeitssicherheitsgründen in jeder Hinsicht Arbeitsschutzkleidung zu tragen. Hierfür gibt es klare Vorschriften.

 

Tipps gegen Gerüche und Tiere in den Biotonnen

Bioabfälle faulen schnell. Dadurch treten im Sommer unangenehme Gerüche, Fliegen und Maden auf. Durch einfache Maßnahmen lassen sich diese Probleme vermeiden, teilt das Umweltamt mit. Der Tonnenboden kann mit Zeitungspapier ausgelegt werden, feuchte Bioabfälle sind in Zeitungspapier/Papiertüten zu verpacken. Rasenschnitt sollte man vorab in der Sonne welken lassen. Fliegen werden abgeschreckt, wischt man die Tonne mit einem Essig getränkten Lappen ab. Bei der HWS und in Baumärkten gibt es zusätzlich ein Porengranulat, das, über die Brut der Maden gestreut, deren Austrocknung bewirkt.

 

Abkühlung in den Freibädern

Das Nordbad und das Freibad Saline haben bis Mitte August bis 20 Uhr geöffnet und laden zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Und ein kleiner Geheimtipp: auch die Angersdorfer Teiche haben bis Mitte August bis 20 Uhr geöffnet und bieten Erholung für alle Wasserratten und Sonnenanbeter. Also: Tasche packen, fertig, los.

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