„Frieden geht!“ Staffellauf gegen Rüstungsexporte

Halle (Saale) | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Der Staffellauf „Frieden geht!“ wendet sich vom 21. Mai bis 2. Juni gegen Rüstungsexporte und ruft zu friedlichen Konfliktlösungen auf. Auf dem Weg vom schwäbischen Oberndorf bis nach Berlin geht der Staffellauf von Eisenach nach Jena (29. Mai), und heute von Jena nach Halle. Morgen werden die Läufer von Halle nach Lutherstadt Wittenberg aufbrechen.

Der Staffellauf „Frieden geht!“ wird bundesweit von verschiedenen Menschenrechts- und Friedensorganisationen sowie Kirchen und Sportlern unterstützt. Schirmherr ist unter anderem Fritz Keller, 1. Vorsitzender des Bundesliga-Fußballvereins SC Freiburg. Lokal wird die Aktion getragen u.a. von: Friedenskreis Halle e.V., Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalekreis, Attac Halle und DGB Region Halle-Dessau.

Hintergrund der Aktion ist, dass die Bundesrepublik Deutschland weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur von Kleinwaffen (Pistolen und Gewehre) und der fünftgrößte Rüstungsexporteur von Großwaffensystemen (Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Kampfpanzer) ist.  Deutsche Waffen werden an menschenrechtsverletzende und kriegsführende Staaten exportiert. Mit ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen verübt und Millionen von Menschen in die Flucht getrieben, verstümmelt oder getötet. Die Initiatoren fordern daher ein grundsätzliches Exportverbot für Kriegswaffen und Rüstungsgüter.

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