XXXIII. Hallische Musiktage

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

von Tobias Fischer

Bereits zum 33. Mal finden vom 1. bis zum 11. November 2003 die Hallischen Musiktage statt. Namhafte Solisten und Ensembles wollen in den acht Konzerten dazu beitragen, Hörerinnen und Hörer für die Neue Musik zu gewinnen.

XXXIII. Hallische Musiktage

Seit 1955 ist das vom Landesverband Deutscher Komponisten Sachsen-Anhalts organisierte Forum in der Saalestadt angesiedelt. Markenzeichen ist, im Gegensatz zu anderen Festivals der Avantgardemusik wie Donaueschingen oder Darmstadt, die musikalische Vielfalt. Angestrebt wird, so der Vorsitzende des Komponistenverbandes, Prof. Thomas Buchholz, bei der Herausbildung neuer Hörgewohnheiten mitzuwirken und den Blick für die Vielfalt der Musiklandschaft zu weiten. In acht Konzerten versucht das Festival den Brückenschlag zwischen zeitgenössischem musikalischem Erbe und der Avantgarde. Vorgestellt werden 35 Werke von 28 Komponisten. Das besondere Interesse gilt dem Schaffen von Komponistinnen und Komponisten aus Mitteldeutschland. Werke von Zoltan Kodály und Gustav Mahler, den Repräsentanten der musikalischen Moderne, sowie Uraufführungen der halleschen Komponisten Thomas Müller und Thomas Buchholz interpretiert der Kammerchor des Philharmonischen Chores München beim Eröffnungskonzert (1. November) in der Marktkirche. Die Hommage des Ensembles Konfrontation gilt am 3. November in der Moritzburg dem 100. Geburtstag Anton Weberns und dem 60. Geburtstag von Wolfgang Stendel. “Zwischen Nil und Ninive” lautet der Titel der Vokalsuite von Siegfried Bimberg, die zum Jahr der Bibel in der Aula des Herder-Gymnasiums (6. November) aufgeführt wird. Auf dem Programm des National Chamber Orchestra Of Armenia in der Glashalle des Händel-Hauses (9. November) stehen u. a. Werke von Vartabet Komitas und Aram Chatschaturjan. Für das Festival konnten auch die Musiker des renommierten Berliner Kairos Quartetts verpflichtet werden, die am 10. November im Konzertsaal des Händel-Hauses zu hören sind. Beim Abschlusskonzert am 11. November dirigiert der Komponist Peter Ruzicka das Orchester des Opernhauses Halle. Für die Verbindung von Tradition und Moderne sorgen Mozarts Klarinettenkonzert; Beethovens Sinfonie Nr. 4 B-Dur sowie die Kompositionen “Tableau” von Helmut Lachenmann und “Memorial für Orchester” von Ruzicka. Bereits vor zwei Jahren leitete der Intendant der Salzburger Festspiele und der Biennale für neues Musiktheater in München das Abschlusskonzert der 31. Musiktage. Solistin des Konzerts für Klarinette und Orchester A-Dur ist Sharon Kam. Das Programm der Hallischen Musiktage ist in Kultureinrichtungen sowie beim Landesverband Sachsen-Anhalt Deutscher Komponisten erhältlich. Kartenvorbestellungen sind unter Telefon 0345-202 40 22 möglich.

Beitrag Teilen

Zurück