Uni Halle kooperiert mit chinesischer Uni

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Universitätsleben | Aktuelles
von Tobias Fischer

Die Uni Halle baut ihre internationalen Beziehungen weiter aus. Vor wenigen Tagen konnte Joachim Ulrich, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, einen Kooperationsvertrag mit der Hebei University of Technology, einer der renommiertesten chinesischen Universitäten, unterzeichnet. Vor allem für das Projekt „Fremdstoffeinflüsse bei der Kristallisation – besonders um Anwendungsfälle von anorganischen Stoffen" am Zentrum für Ingenieurwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sei die Kooperation wichtig

Uni Halle kooperiert mit chinesischer Uni

Die Uni Halle baut ihre internationalen Beziehungen weiter aus. Vor wenigen Tagen konnte Joachim Ulrich, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, einen Kooperationsvertrag mit der Hebei University of Technology, einer der renommiertesten chinesischen Universitäten, unterzeichnet.

Vor allem für das Projekt „Fremdstoffeinflüsse bei der Kristallisation – besonders um Anwendungsfälle von anorganischen Stoffen" am Zentrum für Ingenieurwissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sei die Kooperation wichtig. Nach Angaben der Uni sei diese für die Bewilligung eines Antrags auf Forschungsfördermittel beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Voraussetzung dar.

"Ich hoffe sehr, dass wir mit unserem Antrag erfolgreich sein werden", so Ulrich. Für beide Seiten werde der Vertrag in jedem Falle Nutzen bringen. "Es stellt eine große Ehre für die Martin-Luther-Universität dar, mit einer der ältesten und bekanntesten Universitäten in China einen Vertrag abzuschließen." Vor allem für den Studierendenaustausch sollte es eine Reihe positiver Auswirkungen geben.

So können zum Beispiel für die beiden englischsprachigen Masterstudiengänge an der MLU Pharmaceutical Biotechnology (Institut für Pharmazie) und Polymer Materials Science (Institut für Physik) Bachelor-Absolventinnen und Absolventen von der Hebei University gewonnen werden. Denn an der chinesischen Universität besteht bereits für die Studierenden die Möglichkeit, die Voraussetzungen für die Aufnahme dieser Masterstudiengänge in Deutschland zu erlangen, das heißt es gibt dort Bachelor Programme in genau diesen Fächern. Gedacht ist unter anderem aber auch an das Angebot von Sommerkursen für Studierende.

Zukünftiges Ziel der MLU sei es, einen regen Austausch mit der chinesischen Universität in Forschung und Lehre aufzubauen.

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