Theatern drohen Kürzungen

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von Tobias Matussek

Den Theatern in Sachsen-Anhalts Oberzentren Dessau, Halle und Magdeburg droht angeblich mit Beginn des kommenden Jahres eine erhebliche Kürzung ihrer Landes-Zuwendungen. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Ausgabe vom 26. Oktober 2004). Wenn der Kultur-Ausschuss des Landtages den Sparplan des Kultusministeriums am Donnerstag, dem 28. Oktober 2004, billige und das Plenum dieser Entscheidung folge, müssten Halles Bühnen ab Januar mit 704.600 Euro weniger auskommen. Für das Anhaltische Theater Dessau sei eine Kürzung von 605.000 Euro angekündigt worden, dem Theater Magdeburg drohe ein Fehlbetrag von 523.000 Euro. Mit diesen Beträgen, die zwischen sechs und sieben Prozent der Zuwendungen ausmachten, bleibe das Ministerium zwar unter der angekündigten Maximal-Marke von zehn Prozent. In der Kürze der Zeit aber sei auch diese Forderung nicht umsetzbar, sagten Intendanten und Verwaltungsdirektoren der Zeitung. Dem Blatt zufolge weist Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz diese Kritik entschieden zurück. Auch den Vorwurf, dass die Kürzungen ohne ein erkennbares Kulturkonzept des Landes erfolgten, wolle Olbertz nicht gelten lassen. Der Minister erhebe dagegen seinerseits Vorwürfe gegen die Bühnen. So habe zum Beispiel die Fusion von Kammerspielen und Theater der Landeshauptstadt Magdeburg nicht nur ein zu geringes Einspar-Ergebnis gebracht. Darüber hinaus sei mit dem Theater am Jerichower Platz sogar noch eine vierte Spielstätte eröffnet worden. Quelle: Stadt Halle

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