Stadtmusem ruft zu Schenkung auf

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von Tobias Matussek

Das

Stadtmusem ruft zu Schenkung auf

Das Stadtmuseum wird 50. Seit 1954 wurden in den Räumen des Heimatmuseums - heute Christian-Wolff-Haus - wechselnde historische Ausstellungen gezeigt. Zur Aufgabe des Museums gehörte von Anbeginn der Aufbau einer eigenen Sammlung zur halleschen Kultur- und Stadtgeschichte. In den zurückliegenden fünf Jahrzehnten kam auch auf Initiative vieler Hallenser eine große Zahl an Objekten in die Sammlungen des Museums - als Ankauf, Übereignung oder Schenkung. Ein 50. Geburtstag ist wohl der richtige Anlass, um den Besuchern des Stadtmuseums endlich wieder eine neue Ausstellungsfläche zu übergeben. Mit Blick auf das große Stadtjubiläum 2006 ist damit ein weiterer Schritt getan, den Traum von der (Stadt-)Museumsinsel am Kleinen Berlin zu einem guten Ende zu bringen. Nächstes Ziel ist der Ausbau der Druckerei. Das mehrstöckige Industriegebäude bildet den Rahmen für die Schau des Stadtmuseums zur halleschen Industrie- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Doch nicht nur die Museumsmitarbeiter freuen sich über die neuen Ausstellungsflächen. Sie möchten ihre Begeisterung mit anderen teilen und laden herzlich ein, die Neueröffnung des Anbaus mit der Galerie am Sonnabend, dem 4. September, ab 11 Uhr, gemeinsam mit Ihnen beim Barockfest zu begehen. Aber: ein Geburtstagsfest ohne Geschenke ist wie Weihnachten ohne Christbaum. Damit dieser neue Anbau nicht leer bleibt, werden die Hallenser und Besucher des Hauses um Spenden gebeten, die sie dem Museum für seinen Bestand überlassen würden. Museumsdirektor Dr. Christian Hirte und seine Mitarbeiterinnen freuen sich über alles, was in ein Stadtgeschichtsmuseum gehört und für unsere Nachfahren bewahrt werden soll: Altes und Neues, Großes und Kleines, Teures und Billiges, Kompliziertes und Einfaches, Wertvolles und weniger Wertvolles... Bislang wohl einmalig in der halleschen Museumsgeschichte ist die Tatsache, dass aus den gespendeten Objekten sogleich Ausstellungsexponate werden. Nachdem die Objekte von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Magazins erfasst sind, kommen sie sofort in Vitrinen oder auf Podeste. Die Debütausstellung im Anbau wird somit von den Hallensern und den Freunden des Museums selbst gestaltet werden. Als Dank für die - hoffentlich tatkräftige - Unterstützung der museumsbegeisterten Hallenser haben sich die Museumsmitarbeiter eine ganz besondere Überraschung ausgedacht: Drei Spender, die durch das Los ermittelt werden, sind dann zu einem einmaligen Erlebnis eingeladen. Dem Sektempfang hoch oben über der Stadt auf den Hausmannstürmen folgt ein opulentes Frühstück in den Räumen des Christian-Wolff-Hauses. Im Museum ist man nicht nur an Gegenständen selbst interessiert. Die Mitarbeiter wollen auch wissen, wie, wo, wann und von wem wurde das gespendete Objekt genutzt? Welche Ereignisse hängen damit zusammen? Aus welcher Lebenswelt stammt das Stück? Wer also helfen kann und ein kleines (oder auch großes) Geschenk zum Jubiläum und zur Neueröffnung abgeben will, kann dies am Sonnabend, dem 4. September, in der Großen Märkerstraße 10 tun. Wer an diesem Tag verhindert ist, aber trotzdem etwas geben will, melde sich bei Heidi Keller (Telefon 29 26-278), Ute Fahrig (29 26-2 74) oder Petra Selbmann (29 26-2 67). Quelle: halle.de

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