Solidarität der Hallenser für Ammendorf gefragt

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von Tobias Fischer

Die um den Erhalt ihres Werkes kämpfenden Ammendorfer Waggonbauer setzen auch auf die Solidarität der Hallenserinnen und Hallenser. Am Freitag, dem 26.März 2004, wollen sie auf dem Marktplatz der Saalestadt mit einem Informationsstand auf die Situation in dem Traditionsbetrieb aufmerksam machen und um Mithilfe werben, wie der stellvertretende Betriebsratschef Armin Schoppe sagte.

Solidarität der Hallenser für Ammendorf gefragt

Der kanadische Konzern Bombardier will das Unternehmen Ende September 2005 schließen. Die rund 750 Beschäftigten stünden dann auf der Straße. Sie hatten 2002 schon einmal die drohende Schließung des Werkes abgewendet. Damals hatte sich ein breites Aktionsbündnis mit Prominenten aus Politik, Kunst und Kultur für den Erhalt des Betriebes eingesetzt. Schoppe kündigte für Dienstag, den 30. März 2004, einen Konvoi von Bussen mit Belegschaft und Sympathisanten nach Berlin an. Dort kommt am selben Tag der Aufsichtsrat von Bombardier Deutschland zusammen. Auf dessen Tagesordnung stehe auch die Schließung von Ammendorf, sagte Schoppe. Die Waggonbauer wollen vor dem Tagungsort für den Erhalt ihres Werkes und ihrer Arbeitsplätze demonstrieren.

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