Skaten im Wabbel-Stadion

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Bauvorhaben | Aktuelles
von Tobias Fischer

(ens) Für 17,5 Millionen Euro will sich die Stadt Halle (Saale) ein neues Stadion bauen. Doch nicht nur der HFC, auch andere Vereine wollen von dem Bauprojekt profitieren. So schlägt der Hallesche Inline Skate Club in einem Schreiben an die Stadtverwaltung vor, eine Speedskateanlage in die geplanten Parkflächen zu integrieren

Skaten im Wabbel-Stadion

(ens) Für 17,5 Millionen Euro will sich die Stadt Halle (Saale) ein neues Stadion bauen. Doch nicht nur der HFC, auch andere Vereine wollen von dem Bauprojekt profitieren. So schlägt der Hallesche Inline Skate Club in einem Schreiben an die Stadtverwaltung vor, eine Speedskateanlage in die geplanten Parkflächen zu integrieren. Ein ähnliches Projekt sei bereits 1997 im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion realisiert worden. Eine 200m große „Speedskateanlage mit Kurvenerhöhung“ könnte in die geplanten Parkplätze integriert werden, so der Verein. Gleichzeitig bekäme die Betreibergesellschaft für sonst nicht täglich benutzte Parkflächen Pachtgebühren vom Halleschen Inline Skate Club e. V. „Unser Trainings- und Wettkampfbetrieb würde die Fußballnutzung zu keinem Zeitpunkt einschränken bzw. beeinträchtigen.“ Der Verein rechnet mit Kosten von 400.000 bis 500.000 Euro, sollte die Stadt eine eigene Bahn bauen.

Derzeit trainieren die Speedskater auf dem Schulgelände der Grundschule Auenschule in der Theodor- Neubauer- Straße. Die Bahnnutzung für Vereine ist ausschließlich außerhalb der Schulzeiten erlaubt, ebenso ist die Feriennutzung nur nach Beantragung eingeschränkt möglich. Freizeitsport können das Gelände überhaupt nicht betreten. Daneben fehlen Umkleideräume, Sanitäranlagen und Unterstellmöglichkeiten bei plötzlich einsetzendem Regen. Daneben gibt es keine Parkplätze und kein Flutlicht. Nationale oder internationale Titelkämpfe können deshalb nicht ausgerichtet werden.

Doch nicht überall steht man einem Parkplatzbau offen gegenüber. So hat der Gesundbrunnen-Verein ein Konzept zur Nutzung der seit Jahren verwilderten Anlagen als Naturbad vorgelegt. Dadurch benötige man auch keine teuren Anlagen zur Wasseraufbereitung. Die hohen Kosten waren einer der Gründe für die Schließung des Bades. Liegewiesen sowie Camping- und Grillplätzen sollen integriert werden. vor. Die von der Stadt auf dem Gesundbrunnenareal geplanten Parkplätze können auch auf einem brachliegenden Gelände in der Bugenhagenstraße, in der Warneckstraße oder der Kantstraße entstehen, empfiehlt der Verein. Die Stadt will das Gesundbrunnenbad abreißen und hier Trainings- und Parkplätze einrichten. Lediglich das historische Brunnenhäuschen, um das sich der Gesundbrunnen-Verein bereits kümmert, bleibt erhalten.

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