Science Center zu den Akten gelegt

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Stadtgeschehen | Aktuelles
von Tobias Fischer

Erst Phänomena, nun auch das Science Center. Wieder hat die Stadt Halle (Saale) ein Projekt ad acta gelegt. „Wir haben das Science Center zur Seite gelegt“, sagte Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados auf Nachfrage im Rahmen eines Pressegesprächs zur Saline-Akademie am Dienstag

Science Center zu den Akten gelegt

Erst Phänomena, nun auch das Science Center. Wieder hat die Stadt Halle (Saale) ein Projekt ad acta gelegt. „Wir haben das Science Center zur Seite gelegt“, sagte Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados auf Nachfrage im Rahmen eines Pressegesprächs zur Saline-Akademie am Dienstag.

Man habe festgestellt, dass ein solches Projekt sich nicht an den Bedürfnissen der Unternehmen orientiere. Deshalb werde man „wahrscheinlich kein Science Center bauen, sondern etwas, das von Unten heraus wächst.“ Gemeint hat Szabados damit die Saline-Akademie, ein Projekt Hallescher Unternehmen für Vorschulkinder und Schüler sowie Elementarpädagogen und Eltern. Die Unternehmen organisieren verschiedene kostenfreie Kurse, die direkt mit späteren Anforderungen für einen Beruf in den jeweiligen Unternehmen zu tun haben. Die Projekttage sollen auf der Saline stattfinden.

Seit rund einem Jahr zeichnet sich der Salinemuseum e.V. der Halloren für das Ensemble verantwortlich. Hallore Steffen Kohlert erklärte deshalb auch, weshalb das bislang geplante Konzept eines Science Centers keinen Sinn macht. „Das hat keinen Bezug zur Region und könnte überall auf der grünen Wiese stehen“, so Kohlert. „Wir brauchen einen regionalen Bezug.“ Und Szabados sagte, statt eines Science Centers brauche es Angebote zur Region. Hier stünden mit Blick auf die Geschichte Salz und Kohle im Mittelpunkt.

Mit dem Science Center hatte die Stadt Großes vor. Elf Millionen Euro sollten, so hieß es 2009, investiert werden. Eine Fertigstellung war den damaligen Worten von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados für 2012 vorgesehen.

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