Sachsen-Anhalter fahren Straßenbahn

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Statistik | Aktuelles
von Tobias Fischer

Im Jahr 2009 wurden von den 149 sachsen-anhaltischen Unternehmen, die öffentlichen Personenverkehr durchführen, 181 Millionen Fahrgäste befördert. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz zurückgehender Einwohnerzahlen blieb die Zahl der Fahrgäste weitgehend stabil

Sachsen-Anhalter fahren Straßenbahn

Im Jahr 2009 wurden von den 149 sachsen-anhaltischen Unternehmen, die öffentlichen Personenverkehr durchführen, 181 Millionen Fahrgäste befördert. Das waren nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt in Halle (Saale) 0,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotz zurückgehender Einwohnerzahlen blieb die Zahl der Fahrgäste weitgehend stabil. In Halle (Saale) wurden durch die Hallesche Verkehrs AG (HAVAG) 54,84 Millionen Fahrgäste befördert, ein Rückgang um eine halbe Million. Meistgenutztes Verkehrsmittel in Sachsen-Anhalt war mit 56,1 Prozent wieder die Straßenbahn, gefolgt von Omnibus mit 42,2 Prozent und Eisenbahn mit 1,7 Prozent.

Die Zahlen für das Jahr 2009 beziehen sich, wie auch im Jahr 2004, auf eine Totalerhebung. Dabei werden fünfjährlich alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe, befragt. Es werden zusätzlich zu den Verkehrsleistungen auch Strukturdaten zu den Linienlängen, Beschäftigten und Fahrzeugen erfragt.

Von den 149 Unternehmen befanden sich 82,5 Prozent (Bundesdurchschnitt 81,5 Prozent) in privatem Besitz, 12,8 Prozent waren öffentliche und 4,7 Prozent gemischtwirtschaftliche Unternehmen.

Die Unternehmen verfügten über 2.290 Kraftomnibusse, 401 Straßenbahnen und 116 Eisenbahnen. Die Zahl der Beschäftigten betrug 4.900, von denen 66 Prozent direkt im Fahrdienst eingesetzt waren. Das Liniennetz im Omnibus- und Straßenbahnverkehr umfasste 31.361 Kilometer.

16,1 Prozent der Unternehmen beförderten mehr als eine Million Fahrgäste, 13,4 Prozent hatten mehr als 50 Beschäftigte und 10,1 Prozent verfügten über mehr als 50 Fahrzeuge.

Im Gegensatz zum Linienverkehr konnte für den Gelegenheitsverkehr im Fahrgastaufkommen eine Steigerung von 14,5 Prozent verzeichnet werden. Hier wurden 2,3 Millionen Fahrgäste befördert. Die Beförderungsleistung betrug 566 Millionen Personenkilometer. Somit ergibt sich eine durchschnittliche Reiseweite von 241,5 Kilometer pro Fahrgast (Bundesdurchschnitt 287 Kilometer). Im Vergleich dazu beträgt die durchschnittliche Reiseweite im Liniennahverkehr 9,0 Kilometer pro Fahrgast (Bundesdurchschnitt 9,5 Kilometer).

Beitrag Teilen

Zurück