PDS: Kreisfusion ja ? aber nicht ohne Halle!

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von Tobias Fischer

Landesregierung und Parlament müssen endlich ihrer Lenkungsfunktion gerecht werden Die PDS begrüßt, dass mit der Idee zur Fusion des Saalkreises und des Landkreises Merseburg-Querfurt Bewegung in die bereits 10 Jahre andauernde politische Starre bezüglich der Lösung der Stadt-Umland-Probleme des Oberzentrums Halle kommen wird.

PDS: Kreisfusion ja ? aber nicht ohne Halle!

Die PDS hofft, dass der Vorstoß der beiden Landräte nicht nur eine Reaktion auf die erste von mehreren kreisübergreifenden Gemeindefusionen darstellt und dass das bisherige Bekenntnis zum Regionalkreis von Landrat Bichoel nicht nur taktisch motiviert ist. Es ist zu bedenken, dass eine Fusion, die zu sehr auf das Erreichen einer bestimmten Mindestzahl an Einwohnern orientiert ist, die funktionalen Beziehungen in der Region ungenügend berücksichtigt und zu einem die Stadt Halle erdrückenden Kragenkreis führen kann. Die PDS erneuert deshalb den von ihr bereits im Dezember 2000 der Öffentlichkeit vorgestellten Vorschlag der Bildung eines Regionalkreises Halle/Saalkreis/Merseburg-Querfurt als einziger Alternative zu zukünftigen großflächigen Eingemeindungen. Die PDS sieht in einem Regionalkreis mit 450.000 Einwohnern die einzige Möglichkeit, in einer sich entwickelnden Metropolenregion Halle/Leipzig auf sachsen-anhaltischer Seite eine zu Leipzig gleichgewichtige zukunftsweisende Verwaltungsstruktur zu schaffen. Landtag und Landesregierung müssen endlich die Position von Zaungästen verlassen und sich moderierend und lenkend in den Prozess einer Lösung der Probleme in der Region Halle einbringen. Halle und Magdeburg, 30. Januar 2004 Dr. Petra Sitte Fraktionsvorsitzende Dr. Uwe-Volkmar Köck Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft u. Landesentwicklung

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