Nichts über uns ohne uns

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von Tobias Matussek

Europäisches Jahr der Menschen mit Behinderungen: Der Rat der Europäischen Union hat das Jahr 2003 zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen (EJMB) erklärt. Damit soll behinderten Menschen die Möglichkeit gegeben werden, europaweit und öffentlichkeitswirksam auf sich und ihre Interessen aufmerksam zu machen.

Nichts über uns ohne uns

Das Motto für das EU-Jahr lautet: "Nichts über uns ohne uns". Der Neujahrsempfang der Stadt am 16. Januar 2003, so der Wunsch von OB Ingrid Häußler, soll als offizieller Auftakt für das Jahr der behinderten Menschen genutzt werden, um für die Anliegen und Probleme der über 30 000 behinderten Bürger in der Stadt Halle zu sensibilisieren. In der zweiten Etage im Ratshof wird Einblick in das soziale Netz gegeben, welches seit der politischen Wende von und für behinderte Hallenser geschaffen wurde. Die Stadt Halle kann auf ein breites und vielfältiges Angebot hinweisen, das von Selbsthilfegruppen bis hin zur Spezialeinrichtung der beruflichen Weiterbildung für Blinde reicht. Als Schwerpunkte im Europäischen Jahr werden insbesondere folgende Themen benannt: Die Möglichkeiten der Verwirklichung uneingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe; die Umsetzung weitgehender Selbstbestimmung und die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen im gesellschaftlichen Alltag. Im Laufe des Jahres werden in Halle mehrere Veranstaltungen und Aktivitäten zu diesen Themen durchgeführt. Die Stadtverwaltung gibt ein Informationsblatt mit einer Auswahl von Veranstaltungen zum EJMB 2003 in Halle heraus. Erstmalig ist es zum Neujahrsempfang erhältlich und liegt im Ratshof und den Verwaltungsgebäuden am Hansering und Am Stadion 5 aus. Die Stadt lädt die Bürger ein, diese Veranstaltungen zu nutzen, um sich über die Arbeit von Vereinen, Verbänden, Einrichtungen und das Leben von behinderten Menschen zu informieren. Ein Schwerpunkt der Veranstaltungen in den Franckeschen Stiftungen gilt nach dem Jahresthemen „Kind und Kindheit“; „Religion“ und „Wissenschaft“ nun „Alternativen - Auf dem Weg zu einer Alterskultur“. Zu den geplanten Gemeinschaftsveranstaltungen von Stiftungen und Stadt gehört deshalb ein Fachgespräch im Stadthaus zum Thema „Wohnangebote für alte Menschen mit Behinderungen“ Für weitere Informationen steht der Behindertenbeauftragte der Stadt, Dr. Toralf Fischer, Telefon 221 40 22, zur Verfügung. (Quelle: Stadt Halle)

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