Mehr Arbeitslose in Halle

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Arbeitslosenstatistik | Aktuelles
von Tobias Fischer

Die Arbeitslosenzahlen in Halle (Saale) sind im Dezember gestiegen. 15. 247 Menschen in der Saalestadt waren ohne Job, 166 mehr als vor einem Monat und 892 mehr als vor einem Jahr

Mehr Arbeitslose in Halle

Die Arbeitslosenzahlen in Halle (Saale) sind im Dezember gestiegen. 15.247 Menschen in der Saalestadt waren ohne Job, 166 mehr als vor einem Monat und 892 mehr als vor einem Jahr. Die Quote kletterte von 12,5 auf 13,3 Prozent. Landesweit waren im Dezember 155.273 Männer und Frauen ohne Arbeitsplatz und damit 5.043 mehr als im November. Die Quote lag bei 12,6 Prozent. Die geringste Arbeitslosenquote ist für die Landkreise Börde mit 9,3% und Jerichower Land mit 10,6% ermittelt worden. Die höchsten Quoten verzeichneten die Landkreise Mansfeld-Südharz mit 16,1% und Stendal mit 15,2%.

Zufrieden mit den Zahlen ist Kay Senius, Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt ist 2009 von den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise weitgehend verschont geblieben.“ Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit habe man unter Vorjahresniveau halten können. Im Durchschnitt waren im ausgeklungenen Jahr 168.100 Menschen arbeitslos gemeldet, 7.000 weniger im Vergleich zu 2008.

Zu den Arbeitslosenzahlen müssen aber noch weitere Werte hinzugerechnet werden. So waren 10.083 Personen in einer beruflichen Weiterbildung und 219 in Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen. 10.215 Menschen erhielten einen Eingliederungszuschuss. Bei 3.926 Personen wurde die Selbständigkeit SGB III. 29.831 Sachsen-Anhalter waren in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen – die meisten davon in Ein-Euro-Jobs.

Private und öffentliche Arbeitgeber meldeten von Januar bis Dezember 93.600 Stellenangebote, mehr als die Hälfte davon (48.300 Stellen; gg. Vorjahr: -700) war am ersten Arbeitsmarkt angesiedelt. Die höchste Kräftenachfrage kam aus den Bereichen Wirtschaftliche Dienstleistungen (14.500), Gesundheits- und Sozialwesen (4.900), Baugewerbe (4.700), Handel und Instandhaltung (4.600), Verarbeitendes Gewerbe (3.900), Öffentlicher Dienst (3.500), Gastgewerbe (3.100) sowie Verkehr und Lagerwirtschaft (2.200).

Beitrag Teilen

Zurück