Karstadt Halle soll verkauft werden

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von Tobias Fischer

Der geplante Umbau des KarstadtQuelle-Konzerns stößt bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Sachsen-Anhalt auf Ablehnung. Nach Angaben von Jörg Lauenroth-Mago sollen das Karstadt-Kaufhaus in Halle mit 100 Beschäftigten sowie die beiden Filialen der Fachgeschäftsketten SinnLeffers in Magdeburg und im Saalepark mit insgesamt 120 Beschäftigten abgestoßen werden. Personal solle auch in den beiden Karstadt-Kaufhäusern Magdeburg und Dessau abgebaut werden. Dort seien derzeit rund 600 Mitarbeiter angestellt.

Karstadt Halle soll verkauft werden

Lauenroth-Mago sprach am Dienstag, dem 28. September 2004, von einem "unzumutbaren Einschnitt". Bundesweit seien mehr als 20.000 Menschen betroffen. Das vorgelegte Konzept sei nicht überzeugend. Umstrukturierung dürfe nicht nur Personalabbau bedeuten. Beim geplanten Verkauf der Filialen in Sachsen-Anhalt werde die Gewerkschaft darauf drängen, dass diese weiter geführt und die Mitarbeiter weiter beschäftigt werden. Der Aufsichtsrat der KarstadtQuelle AG hatte beschlossen, sich von 77 kleineren Karstadt-Warenhäusern zu trennen. 89 große Vollsortiment-Häuser sollen "in ihrer Struktur weiterentwickelt und dem veränderten Kundenverhalten angepasst werden". Außerdem sollen Fachgeschäftsketten abgegeben werden. Quelle: halle.de

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