Kabel-TV: S&K ist raus

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Städtisches Leben | Aktuelles
von Tobias Fischer

Für den halleschen Kabelfernsehversorger S&K gehen die schlechten Nachrichten weiter. Nach der WG Leuna und dem Bauverein für Kleinwohnungen trennt sich nun auch die Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG von der S+K Servicekabel AG, wird die Verträge nicht verlängern. Damit gehen S&K erneut mehrere tausend Kunden wieder, die Zahl potentieller Kunden hat sich dadurch mittlerweile halbiert

Kabel-TV: S&K ist raus

Für den halleschen Kabelfernsehversorger S&K gehen die schlechten Nachrichten weiter. Nach der WG Leuna und dem Bauverein für Kleinwohnungen trennt sich nun auch die Hallesche Wohnungsgesellschaft HWG von der S+K Servicekabel AG, wird die Verträge nicht verlängern. Damit gehen S&K erneut mehrere tausend Kunden wieder, die Zahl potentieller Kunden hat sich dadurch mittlerweile halbiert. Die GWG ist als letzter Großkunde noch übrig geblieben. Der Neustädter Vermieter hatte seine Verträge erst verlängern lassen und damit den Ausbau der Netze ermöglicht.

Der Streit über die Versorgung mit Radio- und Fernsehprogrammen via Breitbandkabel dauert bereits einige Jahre. S+G hatte von der HWG langfristige Verträge gefordert, ansonsten werde man die Kabelnetze nicht ausbauen. Bei der HWG war man dazu nicht bereit. Für die Mieter hieß das: schnelles Internet über Kabel bleib erstmal Zukunftsmusik.

Doch ab 11. Juli nächsten Jahres soll alles anders werden. Dann übernimmt die Versatel AG mit ihrer Tochter Telekabel die Versorgung der HWG-Haushalte. Das Unternehmen versorgt bereits jetzt bundesweit 890.000 Haushalt mit analogem und digitalem Fernsehen sowie Internet über das Breitbandkabel. So soll es ab nächstem Jahr in Halle (Saale) für die HWG-Mieter aus der Fernsehdose auch Internet-, Telefonie- oder Bundleangebote (z.B. pay per View) über das TV-Kabel geben. Vorgesehen ist auch eine zusätzliche Mobilfunkoption.

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