Internationale Woche an der Uni Halle

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

Universitätsleben | Aktuelles
von Tobias Fischer

Zu einer Internationalen Woche 2011 lädt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der Zeit vom 21. bis 26. November 2011 ein

Internationale Woche an der Uni Halle

Zu einer Internationalen Woche 2011 lädt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der Zeit vom 21. bis 26. November 2011 ein. Dabei stellt die Hochschule ihr Engagement für die Internationalisierung von Forschung und Lehre in den verschiedensten Projekten vor und will sich als Partnerin ausländischer Hochschulen weiter profilieren. Zu Beginn des Wintersemesters jedes Jahres gibt es künftig an der Universität eine Woche, in der neben breit gefächerten Informationsangeboten unter anderem Partneruniversitäten die Möglichkeit der Präsentation erhalten und Studierende von ihren Auslandsstudien berichten.

"Die Woche bietet Anlass, die neue Internationalisierungsstrategie der Universität, das neu gegründete International Office sowie die Internationale Graduiertenakademie (InGrA) in der Öffentlichkeit bekannt zu machen", sagt Prof. Dr. Gesine Foljanty-Jost, Prorektorin für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. "Gleichzeitig stellt dies eine Initiative dar, zur internationalen Positionierung und Profilierung des Landes Sachsen-Anhalt beizutragen." Die Internationale Woche ist verknüpft mit dem jährlichen DAAD-Stipendiatentreffen (Deutscher Akademischer Austauschdienst - DAAD) am 21.November und dem 1. Doktoranden-Kongress der Medizinischen Fakultät am 25. und 26. November.

Offiziell eröffnen wird MLU-Prorektorin Prof. Dr. Birgit Dräger die Woche am Dienstag, 22. November 2011 um 16 Uhr in der Aula der Universität. Nach dem Grußwort des Staatssekretärs von Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium Marco Tullner wird Dr. Christian Thimme vom DAAD über die Internationalisierung der Hochschulen sprechen. Nicht zuletzt soll in diesem Rahmen der DAAD-Preis verliehen werden.

"Im Mittelpunkt steht für die hallesche Universität das Anliegen, den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern mit ausländischen Partnern in über 40 Ländern stärker mit Leben zu erfüllen und zu fördern", erklärt die Prorektorin Foljanty-Jost. "Dafür will sich die MLU im Ausland noch mehr als attraktiven Wissenschafts- und Studienort präsentieren. Sie möchte Menschen der Wissenschaftseinrichtungen in aller Welt zu einem Studium oder einen Forschungsaufenthalt einladen."

Aber auch Qualifizierungsmöglichkeiten für ausländische Universitätsmitglieder sollen in einem kooperativen Umfeld ausgebaut und weiterentwickelt werden. Hochschulangehörige gilt es für eine aktive Umsetzung von Projekten der Internationalisierung an der Universität zu gewinnen. Nicht zuletzt sollen die Stadt, die Region und das Land Sachsen-Anhalt sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen vor Ort als wichtige Partner bei der Gestaltung offener und toleranter Lebens- und Arbeitsbedingungen für ausländische Universitätsmitglieder eingebunden werden.

An 20 Informationsständen werden am 23. November Wege ins Ausland aufgezeigt und dabei Studienmöglichkeiten vorgestellt (ERASMUS-/DAAD-Programme), Möglichkeiten für Praktika im Ausland und studentische Projekte stellen sich vor. Weitere Angebote gibt es zum ELSA (European Law Students Association), Career Centre und zum Projekt "Engagiert studiert!"

Erstmals präsentiert sich das Team des neuen International Office der Universität, das kürzlich seine Arbeit aufgenommen hat, mit seinen Netzwerkpartnern. Es gehört zugleich zu den Organisatoren der Internationalen Woche. Das International Office gliedert sich in die Referate: Internationale Studienangelegenheiten, Internationale Forschung und Internationales Servicebüro. Es ist als Stabsstelle dem Rektorat unterstellt. Die operative Zuständigkeit innerhalb des Rektorats liegt beim Prorektorat für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Das Büro ist für die Umsetzung der Internationalisierungsstrategie 2011 bis 2014 und ihre konzeptionelle Weiterentwicklung verantwortlich und koordiniert Schnittstellen der einzelnen Tätigkeitsbereiche. Es ist für die Zusammenarbeit mit Partnern wie den Drittmittelgebern, dem Land, dem Studentenwerk und der Stadt, vor allem aber mit den ausländischen universitären Partnern zuständig.

Beitrag Teilen

Zurück