IHKn fordern Raumordnungsverfahren für Saaleausbau

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von Tobias Fischer

Die zügige Prüfung und Bewertung der notwendigen Maßnahmen für den Saaleausbau erwartet die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Sachsen-Anahlt (LAG). In Briefen bittet sie Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, sich persönlich für die schnellstmögliche Eröffnung des Raumordnungsverfahrens einzusetzen.

IHKn fordern Raumordnungsverfahren für Saaleausbau

Vor allem die Industrieunternehmen im Raum Bernburg und im mitteldeutschen Chemiedreieck brauchen zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit endlich eine leistungsfähige Saale. Wir hoffen, dass ein für Sachsen-Anhalt wichtiges Infrastrukturprojekt wie der Schleusenkanal Tornitz nicht weiter verzögert, sondern schnellstens planerisch, baurechtlich und praktisch umgesetzt wird?, so LAG-Sprecher Albrecht Hatton. Die Vollendung des Saaleausbaus ist mit dem Schleusenkanal Tornitz im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes eingeordnet. Seit über zwölf Jahren wird über das Projekt öffentlich und kontrovers diskutiert. Die LAG hat sich dabei immer für dieses Infrastrukturprojekt eingesetzt und in eigenen Untersuchungen das mögliche, für die Binnenschifffahrt erschließbare Transportpotenzial auf fast vier Millionen Tonnen jährlich beziffert. Laut LAG lägen jetzt endlich belastbare wissenschaftliche Gutachten vor, die dem Projekt Umweltverträglichkeit, Hochwasserneutralität und Wirtschaftlichkeit bestätigen. ?Mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan werden die notwendigen Prioritäten zum Schließen der Infrastrukturlücke in Mitteldeutschland gesetzt. Jetzt müssen diese Projekte zeitnah umgesetzt und die dafür notwendigen Finanzmittel gesichert werden. Nur dies schafft für Unternehmen und Investoren die notwendige Planungssicherheit für zukünftige Standortbedingungen?, so Hatton. Presseinformation IHKn

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