Halle kürzt bei Jugendzentren

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Stadtgeschehen | Aktuelles
von Tobias Fischer

Im kommenden Jahr rollen auf die halleschen Jugendclubs zum Beispiel im Blauen Elefanten auf der Silberhöhe, im Jugendclub Heide-Nord oder dem Roxy in Halle-Neustadt Kürzungen zu. Denn die Stadt muss sparen. Auch wenn es immer wieder heißt “Kinder sind unsere Zukunft” - auch vor dem Kinder- und Jugendbereich wird nicht halt gemacht

Halle kürzt bei Jugendzentren

Im kommenden Jahr rollen auf die halleschen Jugendclubs zum Beispiel im Blauen Elefanten auf der Silberhöhe, im Jugendclub Heide-Nord oder dem Roxy in Halle-Neustadt Kürzungen zu. Denn die Stadt muss sparen. Auch wenn es immer wieder heißt “Kinder sind unsere Zukunft” - auch vor dem Kinder- und Jugendbereich wird nicht halt gemacht.

Der Unterausschuss Jugendhilfe hat Vorschläge gemacht und will den Jugendbegegnungs- und Beratungszentren beziehungsweise Kinderfreizeiteinrichtungen weniger Personalmittel zur Verfügung stellen. Konkret heißt das: bei den Mitarbeitern wird gespart. Ina Brose vom JBBZ Wasserturm sagte gegenüber HalleForum.de, dass die drei fest angestellten Mitarbeiter in der Einrichtung ab Februar nur noch 30 statt 40 Stunden arbeiten werden.

Aus dem Jugendhilfe-Unterausschuss drangen Informationen nach außen, wonach einige Ausschussmitglieder in der Arbeit der Jugendeinrichtungen keine Präventionstätigkeit sehen. Heißt konkret: Die Einrichtungen holen Kinder und Jugendliche von der Straße, die dort verschiedenen Freizeitaktivitäten nachgehen können. Ob man sie auf diese Weise davon abhält, Blödsinn zu machen, kann niemand nachweisen.

Schon in der Vergangenheit hatte die Stadt immer wieder bei den Jugendclubs gespart, unter anderem Mietkostenzuschüsse gekürzt. Daraufhin hat das JBBZ Wasserturm eine Etage in dem Haus an der Paracelsusstraße gekündigt. Vermietet ist die Etage in dem der Stadt gehörenden Haus bis heute nicht. Dafür gibt es weniger Platz für die Kinder und Jugendlichen.

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