Giebichenstein-Kreuzung soll richtige Ampel bekommen

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Straßenverkehr | Aktuelles
von Tobias Fischer

Die Kreuzung Burgstraße/Seebener Straße/Kröllwitzer Straße unterhalb der Burg Giebichenstein soll jetzt eine richtige Ampel bekommen. Das fordert die SPD-Stadtratsfraktion. Bislang gibt es nur eine Halbampel

Giebichenstein-Kreuzung soll richtige Ampel bekommen

Die Kreuzung Burgstraße/Seebener Straße/Kröllwitzer Straße unterhalb der Burg Giebichenstein soll jetzt eine richtige Ampel bekommen. Das fordert die SPD-Stadtratsfraktion. Bislang gibt es nur eine Halbampel. Diese zeigt Rot wenn eine Straßenbahn naht oder Fußgänger über die Straße wollen. Ansonsten sind die Leuchten aus.

„Die Kreuzung ist sehr unübersichtlich“, begründete der SPD-Fraktionsvorsitzende Johannes Krause die Anregung an die Stadtverwaltung. Vor allem für auswärtige Autofahrer sei die Kreuzung eine Gefahrenquelle. Das Problem: Autofahrer aus der Innenstadt stehen zunächst an der roten Ampel in der Burgstraße. Erlischt das rote Licht und wollen sie mit ihrem Auto dann nach links in die Kröllwitzer Straße abbiegen, hat die von rechts kommende Straßenbahn Vorfahrt. Außerdem gebe es an der Kröllwitzer Straße stadteinwärts immer wieder Stau.

„Die gewählte Signalisierung Gelb/Rot/Dunkel genügte den damaligen Ansprüchen und brachte die erwartete Sicherheit für den Fußgängerverkehr“, erklärte Planungsdezernent Uwe Stäglin in seiner Antwort zu der 1996 installierten Signalanlage. Jedoch habe sich seitdem der Verkehr erheblich erhöht. „Dabei kommt es in den Verkehrsspitzenzeiten zu Stauerscheinungen aus und in Richtung Kröllwitz.“ Stäglin gab zu, dass sich durch eine richtige Ampel mit Rot/Gelb/Grün die Situation deutlich besser würde. Es gebe dann weniger Stau, „der Straßenbahnverkehr würde sich beschleunigen, die Leistungsfähigkeit des Knotens würde sich erhöhen und nicht zuletzt könnte sich die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessern.“

Stäglin machte weiterhin deutlich: „Auch durch die Verwaltung wird die Umstellung der Signalisierung als sinnvoll erachtet.“ Das Problem sind aber die Finanzen. Halle kann derzeit die benötigten 100.000 Euro nicht bereitstellen. Damit bleibt wohl eine große Gefahrenquelle vorerst weiter erhalten.

Interessant ist übrigens, dass Stäglin eine andere Auffassung als sein Vorgänger Thomas Pohlack hat. Der antwortete noch vor zwei Jahren. "Eine Vollsignalisierung des Bestandes würde zu erheblichen Leistungsfähigkeitsdefiziten führen." Der Bereich sei städtebaulich und denkmalpflegerisch sehr sensibel. Leistungsfähige Verkehrsanlagen würden sich Pohlack zufolge in den vorhandenen Straßenräumen nicht realisieren lassen.

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