Freie Wähler: Noch geringer Zuspruch in Halle

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Politik | Aktuelles
von Tobias Fischer

Wenn im März Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag wählt, dann wollen auch die Freien Wähler auf Stimmenfang gehen. In der vergangenen Woche wollte die Gruppierung ihren halleschen Stadtverband gründen. Doch mit drei anwesenden Mitgliedern wurde dieses Ziel verfehlt

Freie Wähler: Noch geringer Zuspruch in Halle

Wenn im März Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag wählt, dann wollen auch die Freien Wähler auf Stimmenfang gehen. In der vergangenen Woche wollte die Gruppierung ihren halleschen Stadtverband gründen. Doch mit drei anwesenden Mitgliedern wurde dieses Ziel verfehlt. Vier weitere Mitglieder wären nötig gewesen.

Aufgestellt haben die Freien Wähler aber ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 38. Mit zwei Ja-Stimmen wurde der 35-jährige Student Markus Hünniger gewählt. Eine Stimme war ungültig. Hünniger sprach sich für eine transparente und öffentliche Politik ohne Lobbyisten aus. Nichtöffentliche Stadtratssitzungen soll es künftig nicht mehr geben, forderte er. Auch für eine namentliche Offenlegung der Parteispenden sprach er sich aus. “Ich bin interessiert was zu verändert”, so Hünniger, der im 7. Semester Rechtswissenschaften studiert.

Gekommen zur Versammlung waren neben den drei halleschen Mitgliedern auch zwei Vertreter des Landesverbandes der Freien Wähler, darunter der Spitzenkandidat Frank Stolzenberg. Zudem schauten sich zwei Vertreter der Piratenpartei, die in Halle 45 Mitglieder hat, das Treffen an.

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