Einwände gegen den Saale-Kanal ernst nehmen!

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von Tobias Fischer

Keine Entscheidung vorbei an den Interessen der Menschen vor Ort Anlässlich der heutigen Übergabe von 22.000 Unterschriften gegen den Bau eines Saale-Seitenkanals durch Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) an Bundesminister Stolpe - stellvertretend nahm die Unterschriften Staatssekretärin Frau Iris Gleicke entgegen - fordert Undine Kurth, Bundestagsabgeordnete und naturschutzpolitische Sprecherin, alle politisch Verantwortlichen auf, keine "einsamen" Entscheidungen zu treffen.

Einwände gegen den Saale-Kanal ernst nehmen!

"Ich begrüße es außerordentlich, dass sich Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungen einmischen und dass das Engagement für ein so wichtiges, die Zukunft in Sachsen-Anhalt auf lange Zeit bestimmendes Thema weiterhin anhält. Wenn eine so große Menge von Engagierten und Interessierten - und wir können davon ausgehen, dass diese Interessierten gut Informierte sind, - zu der Haltung kommen: "Wir sind nicht überzeugt", dann sollte man dies in der Urteilsfindung über das Projekt "Saale-Seitenkanal" sehr ernst nehmen. Ich kann nur hoffen, dass sowohl die Landesregierung in Sachsen-Anhalt ebenso wie die SPD Sachsen-Anhalts und auch Bundesverkehrsminister Stolpe die Bürgermeinung nicht außer acht lässt. Zumindest kann man erwarten, dass eine Entscheidung über die Einordnung des Bauvorhabens in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes erst dann gefällt wird, wenn die noch offenen Fragen beantwortet worden sind - und die Zweifel daran, ob das für den Kanalbau eingeplante Geld sinnvoll ausgegeben wird, ausgeräumt sind."

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