Drittes Technologie- und Gründerzentrum bereichert Wissenschaftsstandort Halle

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von Tobias Matussek

Diese soll vor allem jungen Unternehmen Raum bieten, die sich mit dem Innovationsfeld der Nanotechnologie beschäftigen. Von der Querschnittstechnologie werden in den kommenden Jahren vor allem Impulse für die Branchen Medizin, Biotechnologie und Mikroelektronik erwartet. Die Kosten für das neue Zentrum belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro, die von Land, Bund und EU gefördert werden

Drittes Technologie- und Gründerzentrum bereichert Wissenschaftsstandort Halle

Diese soll vor allem jungen Unternehmen Raum bieten, die sich mit dem Innovationsfeld der Nanotechnologie beschäftigen. Von der Querschnittstechnologie werden in den kommenden Jahren vor allem Impulse für die Branchen Medizin, Biotechnologie und Mikroelektronik erwartet. Die Kosten für das neue Zentrum belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro, die von Land, Bund und EU gefördert werden. Wirtschaftsminister Dr. Horst Rehberger sagte: „Forschung und Entwicklung zu unterstützen, ist Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik der Landesregierung. Nur innovative Produkte haben eine Chance, auf dem Markt zu bestehen.“ Wirtschaft und Wissenschaft stärker zu vernetzen, sei eine Hauptaufgabe. Der Weinberg-Campus in Halle biete hier eine hervorragende Infrastruktur, so der Minister. Die Bauten des bestehenden Technologie- und Gründerzentrums sind mit 98 Prozent nahezu vollständig ausgelastet, eine Erweiterung war dringend notwendig. Spezialisierungen in der Ausstattung hatten sich bereits in den Vorjahren mit dem Biozentrum als erfolgreich erwiesen. Seit dem Bestehen des TGZ wurden auf dem Areal 104 Firmen gegründet oder haben sich dort angesiedelt, damit war die Schaffung von 1.020 neuen Arbeitsplätzen verbunden. Eine der jüngsten Ansiedlungen ist der Landessieger des StartUp-Wettbewerbs Baden-Württemberg aus dem Jahre 2003. Die SorTech AG feiert heute ihre offizielle Einweihung. Das Unternehmen will bis zum Frühjahr 2005 seinen Standort vollständig von Freiburg nach Halle verlagern. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren nach Angaben der SorTech das innovative Umfeld in Halle und die gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeiter. Auch die Unterstützung des Landes habe zur Ansiedlung beigetragen. Die SorTech AG baut mit einer Mannschaft von derzeit elf Personen neuartige Kühlabsorptionsgeräte. Diese wandeln Abwärme (auch Abgase) in Kälte um und sollen beispielsweise bei Kühltransport-LKW eingesetzt werden. Schon Mitte kommenden Jahres sollen nach Angaben des Unternehmens rund 50 Mitarbeiter in Halle tätig sein. Quelle: Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt vom 14. Dezember 2004

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