Demo pro Wehrmachtsausstellung

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von Tobias Fischer

Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler ruft die Hallenserinnen und Hallenser auf, sich an der Demonstration und Kundgebung für die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“ zu beteiligen. Die von vielen gesellschaftlich aktiven Gruppen aus Halle initiierte Demonstration gilt den Anfeindungen und Aktivitäten rechtsextremer Personen und Gruppen, welche sich gegen die Ausstellung wenden.

Demo pro Wehrmachtsausstellung

Mehr als 4.000 Menschen haben in den ersten Tagen die Ausstellung besucht. „Dass es gerade im Zusammenhang mit einer solchen Ausstellung zu kontroversen Diskussionen kommt, gehört zu unserem demokratischen Alltag“, so Ingrid Häußler. Was aber nicht zugelassen werden dürfe, so die OB weiter, sei der Versuch von Ewiggestrigen, die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur und ihrer Verbrechen zu beschönigen. Ein Aktionsbündnis vom rechten Rand unserer Gesellschaft hat aufgerufen, gegen die Ausstellung zu demonstrieren. Dem wollen wir mit unserer Demonstration und Kundgebung entgegentreten. „Ich bitte alle Hallenserinnen und Hallenser, an diesem Tag `Gesicht zu zeigen´ für eine tolerante und weltoffene Stadt. Zeigen Sie Zivilcourage und nehmen Sie an der Demonstration und Kundgebung für die Ausstellung teil“, wendet sich die Oberbürgermeisterin an alle Bürgerinnen und Bürger. Datum: Sonnabend, 29. November 2003 Termin: 14:00 Uhr Ort: Leipziger Turm (Leipziger Straße) 06108 Halle

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