Bombardier schließt noch stärkere Einschnitte nicht aus

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von Tobias Fischer

Ungeachtet des wachsenden politischen Drucks hält der kanadische Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation an der Absichtfest, das Werk in Halle-Ammendorf (Sachsen-Anhalt) zu schließen. Dies sagte Wolfgang Tölsner, Chief Operating Officer von Bombardier Transportation, im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitag-Ausgabe).

Bombardier schließt noch stärkere Einschnitte nicht aus

"Angesichts einer Durchschnittsauslastung unserer Werke in Europa von unter 55 Prozent haben wir keine andere Wahl", bekräftigte Tölsner. Der Bombardier-Manager machte sogar deutlich, daß über die zur Wochenmitte verkündeten Werksschließungen hinaus weitere Einschnitte folgen könnten: "Sollten die Kostensenkungsmaßnahmen, die an den verbleibenden Standorten geplant sind, nicht ausreichend Wirkung zeigen, und sollte sich der Marktweiterhin rezessiver verhalten, als wir es erwarten, dann kann ich weitere Maßnahmen nicht ausschließen", so Tölsner zur FAZ. Mittelfristig wolle Bombardier in der Bahntechnik eine Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von bis zu 6 Prozent erzielen.

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