Auf IBA-Tour durch Halle

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Internationale Bauausstellung | Aktuelles
von Tobias Fischer

19 Städte aus Sachsen-Anhalt sind Ort der Internationalen Bauausstellung IBA 2010. Mit dabei ist auch Halle (Saale), die Stadt beteiligt sich unter dem Motto „Balanceakt Doppelstadt“ mit sieben verschiedenen Projekten. Am Mittwoch lud IBA-Koordinator Friedrich Busmann zu einer „IBA-Tour“ durch die Saalestadt ein

Auf IBA-Tour durch Halle

19 Städte aus Sachsen-Anhalt sind Ort der Internationalen Bauausstellung IBA 2010. Mit dabei ist auch Halle (Saale), die Stadt beteiligt sich unter dem Motto „Balanceakt Doppelstadt“ mit sieben verschiedenen Projekten. Am Mittwoch lud IBA-Koordinator Friedrich Busmann zu einer „IBA-Tour“ durch die Saalestadt ein. Los ging es vom Marktplatz aus zu den einzelnen Stationen. Einen ersten Kurzbericht finden Sie schon an dieser Stelle. Ausführlicher informieren wir Sie später auf HalleForum.de.

Erster Haltepunkt waren die „Franckeschen Gärten“. Hier wird derzeit der Tunnel zwischen Waisenhausring und den Franckeschen Stiftungen aufgewertet. Im Tunnelinneren werden senkrechte Lichtbänder ähnlich eines Stelenweges für die nötige Beleuchtung sorgen. Die Tunnelwände erhalten eine dunkle neutrale Farbgebung. Die Gestaltungsidee kam von der Leipziger Agentur SpielRaumPlanung. Bis 3. August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Weiter ging es zum Riebeckplatz. Bestandteil der IBA hier: ein „Hochhaus-Tisch“, bei dem über die Zukunft der beiden Hochhäuser diskutiert wurde. Doch mit 14 Millionen Euro je Turm sprengt die Sanierung den finanziellen Rahmen der HWG. Nun sollen beide Hochhäuser abgerissen werden. Zwar ist der Bau eines 90 Meter hohen Turms anstelle des nördlichen Hochhauses im Gespräch, die Finanzierung aber noch völlig unklar. Immerhin ist im Rahmen der IBA der Treppenaufgang zwischen Kaufhalle und Hochhaus zum Charlottenviertel hin realisiert worden.

Auch am Kiosk Pinguin in der Bertramstraße im Glauchaviertel stoppt der Bus. Mit rund 100.000 Euro bekommt der IBA-Standort die wenigsten Mittel. Mit dem Geld wird unter anderem ein Eigentümermoderator finanziert. Er soll Hausbesitzer an einen Tisch bringen und animieren, ihre Häuser zu sanieren und besser zu pflegen. Am Samstag hat sich auf diese Initiative hin bereits die Standortgemeinschaft Glaucha gegründet.

Weiter geht es nach Neustadt. 2 Millionen Euro fließen in das Projekt „Tulpenbrunnen“. Dort wurden der Brunnen saniert und die Galerie im Grünen aufgewertet. Geplant ist nun noch die Schaffung eines neuen Spielbereichs mit einer Spielskulptur in Form eines Flugsauriers. Und an der Neustädter Passage wird unter anderem ein Skaterpark gebaut, mit dem vor allem junge Skater in die Saalestadt gelockt werden sollen.

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