Alle Kraft für Kulturhauptstadt-Bewerbung

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von Tobias Matussek

Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler und Kulturbeigeordneter Dr. Hans-Jochen Marquardt haben am 18. Oktober 2004 die Organisationsstruktur vorgestellt, die eine „effiziente Bewerbung der Stadt Halle um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2010“ sicherstellen soll. OB Häußler: „Bis zur Entscheidung des Bundesrates, welche der zehn deutschen Bewerberstädte Ende 2005 als deutsche Nominierung für die Europäische Kulturhauptstadt 2010 nach Brüssel gemeldet wird, stehen wir in einem harten Wettbewerb. Diesen Wettbewerb wollen wir gewinnen. Dazu ist es nötig, den in der Stadt vorhandenen Sachverstand, alle kreativen Ideen und Köpfe in einen dauerhaften Diskussionsprozess einzubinden. Die vorhandenen und entstehenden Konzepte müssen stärker vernetzt, umgesetzt und bundesweit bekannt gemacht werden.“ Zur Umsetzung der Bewerbung werden, wie Kulturbeigeordneter Dr. Hans-Jochen Marquardt erläuterte, drei Organisationseinheiten gebildet: eine Strategiegruppe, eine Lenkungsgruppe und ein Organisationsbüro. Die Strategiegruppe soll als übergreifendes Gremium unter Vorsitz der Oberbürgermeisterin die großen Linien der Bewerbung weiterentwickeln. Die Lenkungsgruppe soll als operative Entscheidungsgruppe die Arbeit von vier Arbeitsgruppen anleiten und koordinieren: Arbeitsgruppe Kultur/Kultureinrichtungen; Arbeitsgruppe Marketing; Arbeitsgruppe Tourismus und den „Kulturhauptstadt-Club“. Als dritte Organisationseinheit ist das Organisationsbüro vorgesehen, das sich der Umsetzung der einzelnen Projekte und Aktionen widmen soll. Dabei biete es sich an, wie der Geschäftsführer der Stadtmarketing Halle GmbH, Lothar Meyer-Mertel, betonte, personelle Synergien und in sinnvollen Fällen auch inhaltliche Verstärkungen zur 1200-Jahr-Feier im Jahre 2006 zu suchen und zu nutzen. Deshalb sei eine personelle Verstärkung der SMG geplant. Oberbürgermeisterin Häußler betonte: „Unsere Ausgangsposition für die Bewerbung ist günstig; wir haben schon jetzt viel positive Resonanz, aber wir werden uns noch sehr anstrengen müssen. Die Bedeutung, die die Stadt dieser Bewerbung beimisst, können Sie auch daran erkennen, dass wir den Zuschnitt des ohnehin sehr großen Geschäftsbereichs des Beigeordneten Dr. Marquardt dieser Aufgabe angepasst haben. Damit wirklich konzentriert in dieser Phase der Bewerbung gearbeitet werden kann, wird der Bereich „Sport“ übergangsweise aus dem Dezernat von Herrn Dr. Marquardt ausgelagert und dem Geschäftsbereich von Herrn Doege angegliedert.“ Erfolg will systematisch organisiert sein. Mit der jetzt entwickelten Struktur, vor allem aber mit den in ihnen tätigen Menschen haben wir eine leistungsfähige, der nächsten Bewerbungsphase angepasste Arbeitssituation geschaffen. Quelle: Stadt Halle

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