Aktionen zur Weihnachtsgeldkürzung durch die Landesregierung

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von Tobias Fischer

Bereits am 29. Juli 2004 trafen sich die Vertreter von DPolG und BdK zu ersten Gesprächen, um gemeinsame Aktionen mit dem DBB und allen andern Gewerkschaften im öffentlichen Dienst anzustreben. ?Im Windschatten allgemeiner Empörung über die Regierungspolitik in Berlin will die CDU in Sachsen-Anhalt unbemerkt ihren Haushalte sanieren und das auf Kosten der Landesbeamten, eine hinterhältige und unanständige Politik ist das.?: stellten Wolfgang Ladebeck (DPolG) und Burkhard Kapahnke (BdK) während dieses Gesprächs fest.

Aktionen zur Weihnachtsgeldkürzung durch die Landesregierung

Als ?Partei der Inneren Sicherheit? will die CDU gerne bezeichnet werden, aber Deutschlands Polizisten wollen davon nichts mehr wissen. ?Dort, wo die CDU regiert, geht es den Polizisten miserabel, ihre Gehälter werden gnadenlos abgesenkt, sie werden belogen und betrogen!?. In Sachsen-Anhalt zumindest macht man dieser Aussage alle Ehre. Gegenwärtig verschärft sich die Missstimmung in der Belegschaft erheblich. Eine bisherige Dialogbereitschaft von unserer Seite wird durch die fortgesetzte Raubrittermentalität der Landesregierung gefährdet. Selbst wenn es um den Landeshaushalt so schlecht stehen sollte, ist doch die Art und Weise , mit der man von Seiten der Landeregierung mit seinen Landesbediensteten umgeht eher unehrenhaft und schlicht. Da erfährt man aus der Presse und nicht Rahmen eines so viel gerühmten partnerschaftlichen Dialogs von der Absicht, das Weihnachtsgeld ab 2005 zu streichen. Da wird nicht einmal von einer konkret zeitlich definierten Zahlungsaussetzung für 2005 bzw. 2006 gesprochen, denn dies würde ja eine Zahlung bei Lagebesserung in Aussicht stellen. Wir, d.h. BdK und DPolG, werden mit allen anderen willigen gegen diese Haltung vorgehen! Pressemitteilung der Polizeigewerkschaft

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