AHA kritisiert Verbindungsstraße zur Autobahn

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Baugeschehen | Aktuelles
von Tobias Fischer

Von Halle-Neustadt aus kommt man als Autofahrer seit anderthalb Wochen schneller zur Autobahn. Doch ist die 15 Millionen Euro teure neue Verbindung von der Zscherbener Straße zur A 143 wirklich nötig? Stadt, Land und Unternehmen hoffen auf positive Effekte für das Neustädter Gewerbegebiet. Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA) hingegen kritisiert den Bau

AHA kritisiert Verbindungsstraße zur Autobahn

Von Halle-Neustadt aus kommt man als Autofahrer seit anderthalb Wochen schneller zur Autobahn. Doch ist die 15 Millionen Euro teure neue Verbindung von der Zscherbener Straße zur A 143 wirklich nötig? Stadt, Land und Unternehmen hoffen auf positive Effekte für das Neustädter Gewerbegebiet.

Der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder (AHA) hingegen kritisiert den Bau. Wichtige Einzelbiotope und Landschaftsbestandteile würden zerschnitten, heißt es. „Dazu gehören das Feuchtgebiet und der Gehölzstreifen zwischen dem Gewerbegebiet in Halle-Neustadt und dem Angersdorfer Schießplatz, der Rossgraben (Kohlegraben) und seine nähere Umgebung, das Umfeld des früheren Technikhauses und nicht zuletzt das Schiebsche Tal und die Saure Breite mit ihren wasserarmen Gräben“, so der AHA in einer Mitteilung.

Zudem sorge die neue Landstraße L 164n für mehr Lärm in den umliegenden Ortschaften. „Daraus lassen sich eine Verminderung der Wohn- und Lebensqualität der Menschen vor Ort sowie ein gewisser Dauerstress mit entsprechenden Gesundheitsbeeinträchtigungen ableiten.“

Besser als der Straßenbau wäre ein Bahnkreisschluss zwischen den Städten Halle (Saale), Merseburg und Bad Lauchstädt sowie den Gemeinden Teutschenthal und Schkopau gewesen, meint der AHA.

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