DIE LINKE Halle startet mit der Alternative zum „Alternativen Neujahrsempfang“

Auch 2021 gilt: Solidarisch bleiben! | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

In den vergangenen Jahren hat DIE LINKE Halle im Februar immer einen alternativen Neujahrsempfang vor dem Jobcenter in Halle-Neustadt ausgerichtet, um mit den Bürger*innen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam auf das neue Jahr anzustoßen. Das ist aufgrund der Corona-Lage auch im März nicht möglich.

Zu der notwendig gewordenen Alternative erklärt der Stadtvorstand von DIE LINKE Halle:

„Einerseits bedauern wir es sehr, dass der Neujahrsempfang nicht wie gewohnt stattfinden kann. Denn auch zweifelsohne wichtige Online-Veranstaltungen können keinen Ersatz dafür bieten, vor Ort mit vielen Bürger*innen für eine sozialere Politik einzustehen. Andererseits erfordert gerade die Corona-Krise 2021 endlich eine Stärkung von Sozialstaat und gesellschaftlicher Solidarität und genau dafür wollen wir mit einer Ersatzveranstaltung einstehen.

Die Corona-Krise trifft einige besonders hart: Es ist nicht „die Wirtschaft“ im Gesamten, die gerade zu kämpfen hat, es sind Kinder und Jugendliche, es sind ärmere Familien, es sind Soloselbstständige, es sind kleine Betriebe, Wohnungslose, dauerhafte Kurzarbeiter*innen, Minijobber*innen, Studierende und viele mehr. Für diese Menschen hat die Regierungspolitik in Sachsen-Anhalt nichts anzubieten und überlässt die gesellschaftliche Krise sozialen Einrichtungen, die oftmals nur miserabel finanziert werden können.

Wir fordern dafür beständig politische Lösungen ein! Darüber hinaus wollen wir aber konkret den Einrichtungen helfen, die sich besonders für Kinder und Jugendliche einsetzen: Die Kosten, die für den „Alternativen Neujahrsempfang“ angefallen wären, wollen wir deshalb in Form dringend benötigter Sachleistungen an verschiedene soziale Akteur*innen geben. Diese Woche werden wir mit der ersten Einrichtung starten und danach in den anderen Stadtteilen Halles Hilfe anbieten. Denn auch 2021 gilt: Solidarisch bleiben ist das Wichtigste!“

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