Erfolgreich fortgebildet: Zwei Beste aus Halle

Fotos: IHK Halle-Dessau/Thomas Reinhardt & Privat
IHK | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Die Facharbeiter in Mitteldeutschland schlagen der Pandemie ein Schnippchen: 194 Absolventen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) haben ihre Weiterbildung erfolgreich beendet – auch wenn viele Prüfungen nur unter besonderen Bedingungen stattfinden konnten. 

Sieben Fortbildungsbeste aus verschiedenen Berufen zeichnet die IHK Halle-Dessau nun aus – darunter auch zwei aus Halle (Saale). Der 24 jährige Johann Kleymann befolgte den Rat eines Familienfreundes und legte nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann noch einen Abschluss zum geprüften Handelsfachwirt obendrauf. 

Auch die 31-jährige Stefanie Hermansa sah ihr Potenzial noch nicht voll ausgeschöpft und entschied sich nach der Ausbildung zur Chemielaborantin für einen Industriemeisterabschluss in ihrem Fach. 

Dr. Simone Danek, IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung erklärt: „Die Facharbeiter von heute sind mehr denn je gefordert, sich stetig weiterzubilden und neues Wissen anzueignen.“ Denn die Arbeitswelt wandele sich rasant – dieses zeige sich auch am Digitalisierungsschub während der Pandemie. „Mit der Auszeichnung will die IHK den engagierten jungen Absolventen ihre Wertschätzung entgegenbringen“, so Danek. Besonders freue sie, dass viele von ihnen für die berufliche Fortbildung auch das sogenannte Weiterbildungsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nutzen. „Damit können talentierte junge Berufseinsteiger, die beispielsweise ihre duale Berufsausbildung sehr gut abgeschlossen haben, Zuschüsse in Höhe von 8.100 Euro für beliebig viele Weiterbildungen nutzen“, erläutert die IHK-Geschäftsführerin.

 

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