Tullner spricht sich Armutszeugnis aus

FDP Sachsen-Anhalt/Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Der hallesche FDP-Stadtrat und Landtagskandidat Torsten Schaper spricht nach den skandalösen Äußerungen von Minister Tullner (CDU) von einem Armutszeugnis, welches Marco Tullner sich selber und den letzten Landesregierungen ausstellt. „Fördern statt Abschreiben“, sagt die FDP und fordert das Ende der Bildungsmisere im Land.

„Es ist geradezu skandalös, wenn ein Bildungsminister ganze Stadtteile und Gruppen von jungen Menschen pauschal als Dumm verunglimpft. Schließlich sind CDU und SPD in den letzten Jahren federführend für die Bildungsmisere im Land verantwortlich“, so Schaper weiter, der für die FDP in Tullners Wahlkreis antritt. Die Freien Demokraten fordern seit Jahren intensive Bemühungen für Digitalisierung und mehr Lehrer in Sachsen-Anhalt, aber auch eine bessere Ausstattung der Schulen im Land. „Als Freie Demokraten stehen wir für Fördern statt für abschreiben! Es kann nicht sein, dass von Schülern ständige digitale Bereitschaft gefordert wird, aber Schulen es nicht einmal schaffen, Lehrern eigene E-Mail-Adressen zu geben. Es mangelt an Lehrern, an Sozialarbeitern und an modernen Lernmethoden im Land. Auch werden Lehrer nicht gezielt für den digitalen Unterricht vorbereitet, ganz zu schweigen von ausreichenden Schutzmaßnahmen vor Corona. Weshalb müssen Schüler in überfüllten Busse zur Schule befördert werden? Weshalb nutzt das Land kaum Fördermittel, um die Schulen flächendeckend mit Luftreinigern auszustatten und den bestmöglichen Schutz für alle zu erzielen. Stattdessen fällt erst die Schule aus und dann die Zukunft unserer Kinder. Wo bleiben da die dringend notwendigen Initiativen von Herrn Tullner, um Kindern, die durch die Gesellschaft mehr Hilfe benötigen, unter die Arme zu greifen? Hier haben wir bisher kaum Vorschläge gehört, schon gar nicht während der Corona-Pandemie“, so Schaper, der für die FDP im Bildungsausschuss der Stadt Halle (Saale) sitzt.

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