Für einen harten und solidarischen Lockdown!

DIE LINKE Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

 Zur Diskussion um die von Bundes- und Landesregierung vereinbarten verschärften Corona-Maßnahmen erklärt der Stadtvorstand von DIE LINKE Halle:

"Endlich ist etwas passiert und die Regierung sieht den Neuinfektionen nicht mehr tatenlos zu. Dass die getroffenen Maßnahmen über den 11. Januar hinaus notwendig sind, hätte allerdings auch schon im Dezember deutlich gemacht werden müssen. Es braucht klare und ehrliche Kommunikation und inhaltliche Konsequenz. Letztere vermissen wir leider auch bei den bestehenden Einschränkungen, die erneut nur die Freizeit, Bildung und Erziehung der Menschen treffen. Während die Hallenser*innen sich ab Montag wohl nur noch privat bis zu 15 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen dürfen, können die Arbeitgeber*innen sie unbegrenzt durch die ganze Republik schicken. Mit einseitigen Pflichten für die Arbeiter*innen wird sich das Virus aber nicht besiegen lassen. DIE LINKE Halle fordert stattdessen, dass die Regierungen die Arbeitgeber*innen endlich auch in die Pflicht nehmen. Sie müssen Home Office ermöglichen oder nicht lebensnotwendige Betriebe bei voller Lohnfortzahlung schließen. Ein solidarischer und harter Lockdown muss alle in die Verantwortung nehmen. Es ist eine Schande, dass das nicht passiert."  

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