„Alter Schlachthof“ als Standort für eine gemeinschaftliche und schulische Nutzung

SPD-Fraktion Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Im Oktober wurde das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Halle (Saale) fortgeschrieben. Mit beschlossen wurde ein Änderungsantrag der SPD-Fraktion, der eine Evaluation in Bezug auf die Einhaltung der Planungsziele nach drei Jahren vorsieht. Zusätzlich bringt die SPD-Fraktion Halle (Saale) im November einen Antrag in den Stadtrat ein, der die Verwaltung dazu auffordert die mögliche Nutzung des Sonderstandortes „Alter Schlachthof“ in verschiedene Richtungen zu prüfen.

„Der Alte Schlachthof ist ein großes und für den Stadtteil Halle-Ost, aber auch für die angrenzenden Stadtteile ein prägendes Areal. In Bezug auf diesen Standort gab es im Rahmen der Diskussion um das Einzelhandels- und Zentrenkonzepts auch unsererseits große Bedenken. Rein theoretisch ist neben der wirtschaftlichen Nutzung laut Definition an diesem Standort auch eine andere Nutzung möglich. Wir möchten jetzt, dass die Verwaltung diese noch einmal ernsthaft prüft und zur offenen Diskussion stellt.“ so Eric Eigendorf, Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Planungsausschuss.

„Wir können uns hier z.B. die Nutzung als weiterführende Schule, Stadtteilzentrum oder Bibliothek vorstellen. So eine Nutzung könnte die weitere Infrastruktur in Halle-Ost und den angrenzenden Stadtteilen bereichern und wird auch in der Art immer wieder von BürgerInnen an uns als mögliche Aufwertung herangetragen.“ so Dr. Silke Burkert, Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Halle (Saale) und stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

„Unser Prüfauftrag widerspricht dabei zudem nicht gleich der Zustimmung zum Einzelhandels- und Zentrenkonzept. Das Areal des Schlachthofes ist groß und kann auch nach der Prüfung verschiedenartig genutzt werden. Weiterhin gibt es seit einigen Jahren ein Konzept zur Entwicklung von Halle-Ost, welches die Freiraumgalerie im Auftrag der Stadt erarbeitet hat. Dieses Konzept ist eine gute Grundlage für die Entwicklung des Gebietes. Die VerfasserInnen sprechen sich hier für eine Öffnung des Areals auch unter Einbezug der BürgerInnen aus. Dieser Punkt sollte nun auch berücksichtigt und die Freiraumgalerie als Experten für den Stadtteil möglichst einbezogen werden, wenn man das Thema Schlachthof gut und im Sinne der gesamten Stadt anpacken möchte.“ so Eric Eigendorf abschließend.

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