E-Busse: Stadt startet Pilotprojekt

Stadt Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Die Stadt Halle (Saale) baut alternative Antriebsformen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) weiter aus. Im Oktober 2019 hatte der Stadtrat die Anschaffung von E-Bussen über das Förderprogramm „Alternative Antriebe“ des Landes Sachsen-Anhalt beschlossen. In dieser Woche nun hat der Finanzausschuss die ersten Fördermittel für die Projektsteuerung und Planung genehmigt. „Die Mittel in Höhe von 316.700 Euro werden vollständig von der Nahverkehrsservice SachsenAnhalt GmbH bereitgestellt, auf der Grundlage des ÖPNV-Gesetzes“, sagt Bürgermeister Egbert Geier, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG). 

Mit der Freigabe der Fördermittel könne das Projektmanagement seine Arbeit aufnehmen. So umfasst das Pilotprojekt in einem ersten Schritt die Einführung eines Elektrobus-Systems auf der Linie 21, zwischen den Haltestellen Kröllwitz, Am Bruchsee und dem Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau. Dazu gehören unter anderem drei batterieelektrische Standardbusse, eine Ladeinfrastruktur auf dem HAVAG-Betriebshof in der Freiimfelder Straße und an der Endhaltestelle Kröllwitz; die Ausrüstung der Werkstatt mit elektrobusspezifischer Technik sowie die spezielle Ausbildung und Schulung von Personal. Der Probebetrieb der E-Busse auf der Linie 21 ist für das Jahr 2022 geplant. 

„Mit dem Projekt wollen wir außerdem Erkenntnisse zur Zuverlässigkeit von EMobiltechnologien und deren Wirtschaftlichkeit für künftige Flottenbeschaffungen gewinnen“, sagt Egbert Geier. Die Grundlage für das Pilotprojekt bilden die vom Stadtrat beschlossenen verkehrspolitischen Leitlinien der Stadt Halle (Saale). Den Leitlinien zufolge sollen unter anderem die Elektromobilität im ÖPNV ausgebaut, die Luftreinhaltung in der Stadt erhöht und modernste Umweltstandards im Verkehr umgesetzt werden.  

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